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Aus der Wirtschaft

EU: Argentinien liefert weniger Rindfleisch

© Katharina Krenn/agrarheute
von , am
12.03.2013

Die Europäische Union hat im vergangenen Jahr etwa fünf Prozent weniger Rindfleisch importiert als 2011. Die Importe Deutschlands sind um 15 Prozent zurückgegangen.

Fleisch von geklonten Tieren lehnen die meisten Bürger ab. © fotolia.de
Die Länder der EU haben 2012 rund fünf Prozent weniger Rindfleisch importiert als im Jahr zuvor. Die wichtigsten Lieferanten waren die drei südamerikanischen Länder Brasilien, Uruguay und Argentinien.
 
Mit einigem Abstand folgen Australien und die USA. Während aber die Einfuhrmengen Brasiliens und Uruguays relativ stabil blieben, hat Argentinien fast 20 Prozent weniger Rindfleisch in die EU geliefert als im Jahr zuvor. Auch die Liefermenge der USA ging um knapp zehn Prozent zurück. Die EU-Kommission rechnet für das Jahr 2013 allerdings mit einer moderaten Zunahme der Gesamtimporte.

Deutsche Importe um 15 Prozent kleiner

Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter marktkompass © dlv
Die vier größten Rindfleischimporteure der EU sind das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Italien und Deutschland. Dabei haben die Einfuhren in allen Ländern (außer in Italien) abgenommen. Die deutschen Importe sind in den ersten elf Monaten des Jahres 2012 auf rund 50.000 Tonnen und damit um etwa 15 Prozent geschrumpft.
 
Das Vereinigte Königreich führte in dieser Zeit 69.0000 Tonnen (Minus zwei Prozent) Rindfleisch ein, die Niederlande 64.000 (Minus drei Prozent) und Italien 57.000 t (Plus vier Prozent). Eine Importmenge von mehr als 10.000 Tonnen Rindfleisch verzeichnet 2012 lediglich noch Spanien mit 16.000 Tonnen (Minus acht Prozent).
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