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Analyse

EU: Butterpreise klettern auf Rekordmarke

Dieser Artikel ist zuerst im Agrarmanager erschienen.

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Blockbutter in Scheiben
EU-Molkereien konnten bis August 2017 weniger Butter in Drittländer verkaufen als im Vorjahr. © sommai/Fotolia
von , am
05.06.2017

Im Mai sind die Preise für die wichtigsten Milchprodukte im europäischen Großhandel gestiegen. Den größten Preissprung machten im Mai die Butterpreise.

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© Olaf Zinke

Den größten Preissprung machten im Mai die Preise für Butter erreichten zum Ende des Monats eine neue Rekordmarke, die zudem weit über den bisherigen Höchstständen aus den Jahren 2013 und 2007 liegt, schreibt Dr. Olaf Zinke vom agrarmanager. Gestiegen sind im Mai zudem auch die Großhandelspreise für Magermilchpulver und für Vollmilchpulver.

Bei Magermilchpulver war dies die erste Preiserholung seit Januar und auch bei Vollmilch haben die Preise erstmals seit Januar wieder zugelegt. Am schwächsten fiel im Mai der Preisanstieg bei Käse (Edamer) aus. Dennoch war es bei Käse die erste monatliche Preiserholung seit Dezember 2016.

Butterpreise auf Rekordstand

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© Olaf Zinke

Die Butterpreise sind im europäischen Großhandel im Mai im Monatsmittel um 7,5 % auf 461 Euro je 100 kg gestiegen. In der letzten Maiwoche kletterten die Preise sogar bis auf 485 Euro nach oben und übertrafen damit die bisherigen Rekordpreise aus den Jahren 2013 und 2007 sehr deutlich. Mit dem jüngsten Anstieg lagen die Butterpreise im Mai zudem 239 Euro über dem Interventionspreis (221,75 Euro). Gleichzeitig waren die Butter-Preise im Mai 2017 rund 80 %  bzw. 204 Euro höher als im Mai 2016 vor einem Jahr (257 Euro).

Im April 2017 hatten die europäischen Butterpreise bereits um  3,0 % auf 429 Euro zugelegt und im März hatten sich die Notierungen behauptet. Im Durchschnitt des Jahres 2016 lagen die Preise für Butter in der Europäischen Union bei 322 Euro je 100 kg. Dieser Preis wird im Mai 2017 um 43 % bzw. 139 Euro übertroffen.

Donnergrollen und Sommeranfang: Bauernregeln im Juni

Abend auf dem Feld
Schönes Wetter auf Fortunat, ein gutes Jahr zu bedeuten hat. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Weidezaun im Frühling
Ist der Frühling trocken, gibt es einen nassen Sommer. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Mähdrescher bei der Ernte
Soll Feld und Garten wohl gedeihn, dann braucht's im Juni Sonnenschein. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Getreide und Mähdrescher
Bläst der Juni ins Donnerhorn, so bläst er ins Land das gute Korn. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Rapsfeld in Norddeutschland
Heute ist Tag der Umwelt. © ah/agrarfoto.com
Ernte von Roggen
Fällt Juniregen in den Roggen, so bleibt der Weizen auch nicht trocken. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Ähren in der Sonne
Nordwind im Juni gesandt, weht Korn ins ganze Land. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Pflanzenschutz im Frühsommer
An Sankt Medardus wird ausgemacht, ob vierzig Tag die Sonne lacht. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Milchreife im Getreide
Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Heuballen mit Presse
Hat Margarete keinen Sonnenschein, kommt das Heu nie trocken rein. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Acker mit Fahrspuren
Barnabas macht, wenn er günstig ist, wieder gut, was verdorben ist. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Ernte von Gerste
Hat Antonius starken Regen, geht ‘s mit der Gerste wohl daneben. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
John Deere auf Acker
Ist der Juni warm und nass, gibt's viel Frucht und grünes Gras. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Traktor auf Acker
Ist zu St. Vitus der Himmel klar, gibt es ein fruchtbares Jahr. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Kartoffelpflanzen auf Acker
Wer auf Benno baut, kriegt auch viel Kraut. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Landmaschine auf Bundesstrasse
Heute ist Tag der Verkehrssicherheit. Wir von agrarheute.com wünschen allen Lesern allzeit gute Fahrt! © ah/agrarfoto.com
John Deere auf Feld
Juni nass - viel Bodengras. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Getreidefeld
Wenn es regnet an Gervasius, es vierzig Tage regnen muss. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Wolken zeigen Gewitter an
Juni, feucht und warm, macht keinen Bauern arm. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Sommer auf dem Feld
Heute ist Sommeranfang. © ah/agrarfoto.com
Traktor auf Weide
Im Juni ein Gewitterschauer macht das Herz gar froh dem Bauer. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/Hendrik Hesterwerth
Getreidefeld grün
Mensch und Juniwind ändern sich geschwind. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Regen über Feldweg
Regnet's am Johannistag, regnet es noch vierzehn Tag. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Windrad und Traktor
Wenn im Juni Nordwind weht, das Korn zur Ernte trefflich steht. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
USA Acker und Felder
Soll gedeihen Korn und Wein, muss im Juni Wärme sein. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Traktor in Abendsonne
Wie`s Wetter am Siebenschläfertag, so bleibt es sieben Wochen danach. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Regen auf Acker
Kälte im Juni verdirbt, was Nässe im Mai erwirbt. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Landmaschine auf Acker
Schön zu St. Paul, füllt Tasche und Maul. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Mähdrescher bei Getreideernte
Wenn der Juni kühl und trocken, gibt's was in die Milch zu brocken. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
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