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Aus der Wirtschaft

EU exportiert weniger Rindfleisch

von , am
12.06.2013

Laut EU-Kommission hat die Europäische Union im ersten Quartal deutlich weniger Rinder exportiert. Nach Russland sanken die Exporte um 20 Prozent.

Anfang Juli strahlte die ARD eine Doku über die kriminellen Machenschaften in der Fleischbranche aus. © Mühlhausen/landpixel
Die Europäische Union hat im ersten Quartal 2013 knapp 102.000 Tonnen Rindfleisch inklusive lebender Tiere exportiert. Gegenüber der gleichen Vorjahresperiode entspricht dies einem Minus von 13,4 Prozent. Die Exporte in die Türkei fielen mit 2.619 Tonnen 90 Prozent kleiner aus als im Vorjahr. In die Türkei würden fast nur noch lebende Rinder geliefert, berichtet Agra-Europe mit Berufung auf die EU-Kommission.



Steigende Importe

Nur noch unbedeutende Mengen an gefrorenem Fleisch würden ausgeführt. Auch nach Russland schrumpften die Exporte um 20 Prozent. Anders sieht es beim Export in die Schweiz aus: Die Ausfuhren nahmen um 28 Prozent auf 5.621 Tonnen zu. Die Importe nahmen im ersten Quartal um 78.000 Tonnen zu, was einem Plus von 16 Prozent entspricht. Am meisten Rindfleisch hat die EU aus Brasilien importiert, gefolgt von Uruguay und Argentinien.
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