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Aus der Wirtschaft

EU und Kanada beenden Hormonstreit

von , am
21.03.2011

Brüssel - Die EU und Kanada legen einen langanhaltenden Streit um Fleisch von hormonbehandelten Rindern bei. Beide Seiten unterzeichneten am Donnerstag ein Abkommen.

Die Kuhpreise sinken aufgrund erhöhter Schlachtzahlen. © contrastwerkstatt/Fotolia
Über den Inhalt des Abkommens hatte man sich schon im vergangenen November verständigt.
 
Danach erhöht die Europäische Union ein bestehendes Einfuhrkontingent von bisher 20.000 Tonnen Rindfleisch um 1.500 Tonnen. Das Kontingent steht Lieferanten aus den USA und aus Kanada für Qualitätsfleisch von Rindern ohne Hormonbehandlung zur Verfügung.
 
In einem zweiten Schritt soll das Einfuhrkontingent auf 45.000 Tonnen plus 3.200 Tonnen aus dem Übereinkommen mit Kanada aufgestockt werden. Im Gegenzug verzichtet Kanada auf Strafzölle für verschiedene Fleischprodukte aus der EU. 
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