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Haltung und Mast

EU-Märkte tendieren gegenläufig

von , am
01.12.2009

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich die Notierungen für Schlachtrinder weiter gegenläufig entwickelt.

© agrarfoto.com

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission in der Woche zum 22. November 2009 im gewogenen Mittel gegenüber der Vorwoche um 3,35 Euro oder 1,1 Prozent auf 318,75 Euro je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG).

Dabei kletterten die Notierungen in Spanien um 2,3 Prozent. Österreich, Italien und Deutschland meldeten Aufschläge von jeweils 1,0 Prozent. In Großbritannien stiegen die Preise um 0,7 Prozent.

Andererseits gaben die Werte in Irland um 1,7 Prozent nach. Neue Tiefststände wurden in der Berichtswoche am EU-Schlachtkuhmarkt erreicht. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden zuletzt im Schnitt der EU-Mitgliedstaaten 212,11 Euro erlöst; das waren 0,39 Euro oder 0,2 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Dabei gaben die Notierungen in Rumänien und der Slowakei um mehr als fünf Prozent nach.

Seitwärtsbewegung in Deutschland und Italien

In Irland und Spanien sanken die Preise für O3-Kühe jeweils um 1,2 Prozent. In Dänemark, Tschechien und den Niederlanden fielen sie um knapp ein Prozent. Eine Seitwärtsbewegung meldeten Deutschland und Italien. Zu den Gewinnern gehörten in der Berichtswoche die Kuhhalter in Polen und Österreich bei Aufschlägen von mehr als einem Prozent.

Schlachtfärsen: Preise sinken weiter

Weiter abwärts ging es in der Berichtswoche am Markt für Schlachtfärsen. Tiere der Handelsklasse R3 notierten im gewogenen EU-Mittel bei 305,25 Euro/100 kg SG; das waren 2,55 Euro oder 0,8 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Spanien und Österreich bei Abschlägen von jeweils 2,0 Prozent. Italien meldete sogar ein Minus von 2,5 Prozent. Andererseits konnten sich die Notierungen für R3-Färsen in Dänemark und Deutschland gut behaupten. In Schweden stiegen die Preise um 3,2 Prozent. (AgE)

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