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Aus der Wirtschaft

EU-Rindermarkt: Kein eindeutiger Trend

von , am
01.11.2012

Die Preise für Jungbullen von der Euopäischen Kommission gingen Mitte Oktober für die großen Erzeugerländer nach unten. In Deutschland zeigte sich der Markt allerdings stabil.

Die Bullenpreise haben sich in den letzten Wochen erholt. © Mühlhausen/landpixel
Der europäische Rindermarkt zeigte sich nicht einheitlich in der dritten Oktoberwoche. Während die Preise für Jungbullen in Ländern wie Dänemark, Frankreich und den Niederlanden zurückgingen, zeigte sich der Markt für R3 Bullen in Deutschland stabil.

Jungbullen: Rote und schwarze Vorzeichen

Ein knapper werdendes Angebot kombiniert mit einer leicht steigenden Nachfrage nach Jungbullen - aufgrund der kühlen Witterung - sorgte für einen stabilen Preis in Deutschland. Mit 4,16 Euro/kg SG stieg der Preis um einen Cent im Vergleich zur Vorwoche.
In Dänemark erzielten Jungbullen der Klasse R3 4,03 Euro/kg SG. Das sind drei Cent weniger als noch in der Woche zuvor. Auch in Frankreich notierten die Preise mit 3,89 Euro/kg SG zwei Cent niedriger. Bergab ging es auch für die Jungbullenpreise in den Niederlanden. Mit 3,44 Euro/kg SG fielen die Preise um acht Cent/kg SG.

Kühe: Preise stabilisieren sich

Ein ähnliches Bild zeigte sich auch bei Schlachtkühen der Handelsklasse O3 Auch hier gab es Mitte Oktober leichte Preisverluste. In Deutschland wurden 3,22 Euro/kg SG gezahlt. In der Woche zuvor waren es noch 3,25 Euro. Aktuell scheinen sich die Preise aber zu stabilisieren. Die größten Abschläge mussten Schlachtkühe in Frankreich hinnehmen. Mit 3,44 Euro/kg SG wurden vier Cent weniger gezahlt als in der Vorwoche.

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