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Haltung und Mast

EU-Schlachtrinder: Preisauftrieb schwächt sich ab

von , am
21.11.2011

Brüssel - Die EU-Kommission ermittelte in der Woche zum 13. November 2011 für Jungbullen der Handelsklasse R3 einen Durchschnittspreis von 374,69 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht.

© Dieter Poschmann/pixelio
Das waren 1,30 Euro oder 0,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. Dabei stiegen die Preise in Irland mit einem Plus von 2,4 Prozent deutlich. Britische R3-Bullen verteuerten sich um 1,4 Prozent.
 
Deutsche Bullenmäster erzielten ein Plus von 1,3 Prozent. Während die Niederlande Preisaufschläge von 1,1 Prozent meldeten, gab es in Österreich, Belgien und Spanien Preissteigerungen von 0,7 Prozent bis 0,9 Prozent. Lediglich seitwärts bewegten sich die Notierungen in Frankreich und in Polen. Dagegen mussten italienische Viehhalter Abschläge von 1,9 Prozent hinnehmen.

Schlachtkühe: Notierungen legen etwas zu

Schlachtkühe der Handelsklasse O3 kosteten in der Berichtswoche 281,00 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; gegenüber der Vorwoche bedeutet das ein Plus von 0,38 Euro oder 0,1 Prozent. Überdurchschnittlich erhöhten sich die Kurse in Österreich mit einem Plus von 4,0 Prozent, polnische Betriebe konnten Aufschläge von 2,0 Prozent realisieren, irische solche von 1,1 Prozent. Immerhin um 0,6 Prozent bis 0,8 Prozent kletterten die Werte in Großbritannien, Belgien, Deutschland und Spanien. Dagegen sanken sie um 0,3 Prozent in Dänemark und um 0,7 Prozent in Frankreich. In den Niederlanden ging es sogar um 1,6 Prozent nach unten.

Schlachtfärsen: Preisniveau gestiegen

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 7. bis 13. November 2011).
Die Preise für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 stiegen in der Berichtswoche um 1,25 Euro oder 0,3 Prozent auf 366,60 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Dabei konnten sich die irischen Tierhalter über eine Verbesserung von 2,5 Prozent freuen, ihre britischen Kollegen über 1,7 Prozent. Österreich meldete ein Plus von 1,6 Prozent. Einen leichten Anstieg von 0,6 Prozent verzeichneten die deutschen Tierhalter. Seitwärts bewegten sich dagegen die Notierungen in Belgien, Dänemark, Spanien und Frankreich. In Polen ließen die Preise um 0,7 Prozent nach, in Italien sogar um 1,4 Prozent.
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