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Haltung und Mast

EU-Schlachtrinder: Preise überwiegend fester

von , am
13.02.2012

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an der repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 5. Februar 2011 meist fester tendiert.

© Mühlhausen/landpixel
Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel gegenüber der Vorwoche um 0,72 Euro oder 0,2 Prozent auf 381,71 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Dabei stiegen die Preise in den Niederlanden europaweit am stärksten, und zwar um 3,9 Prozent.
 
Über Preisverbesserungen von 2,5 Prozent bis 2,9 Prozent konnten sich die Rinderhalter in Litauen, Tschechien und Griechenland und Italien freuen. In den großen Produktionsländern Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien blieben die Notierungen dagegen weitgehend unverändert; das galt auch für Polen. Preisabschläge für R3-Bullen im Bereich von 1,1 Prozent bis 1,6 Prozent wurden für Finnland, Belgien und Irland gemeldet.

Schlachtkuhpreise entwickeln sich positiv

EU-Marktpreise für Rinder.
Am EU-Schlachtkuhmarkt setzte sich der seit Ende Dezember anhaltende positive Preistrend fort. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden im Schnitt der EU-Mitgliedstaaten 293,28 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt; das waren 2,76 Euro oder 1,0 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Ausschlaggebend dafür war die feste Tendenz bei den großen Milcherzeugern der EU: In Spanien, Großbritannien und Polen verteuerten sich Schlachtkühe um jeweils 1,5 Prozent; in Frankreich und Deutschland belief sich der Preisanstieg auf 1,3 Prozent beziehungsweise 1,0 Prozent. Etwas schwächer fiel das Plus in Österreich mit 0,9 Prozent und in Italien mit 0,7 Prozent aus. Nur knapp behaupten konnten sich die Preise für O3-Kühe in Irland und Belgien.

Schlachtfärsenmarkt zeigt sich uneinheitlich

Abwärts ging es zuletzt am Markt für Schlachtfärsen, wo für Tiere der Handelsklasse R3 im Mittel der meldenden EU-Mitgliedstaaten ein saisonales Minus von 1,66 Euro oder 0,4 Prozent auf 378,40 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht verzeichnet wurde. Dabei sank das Preisniveau in Italien um 2,6 Prozent, in Irland, Spanien und Dänemark um etwas mehr als 1 Prozent. Dagegen konnten sich die Preise in Frankreich mit 0,5 Prozent sowie in Deutschland und Großbritannien mit jeweils 0,9 Prozent etwas befestigen.
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