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Haltung und Mast

EU-Schlachtrinderpreise im Aufwärtstrend

von , am
31.10.2011

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder haben sich an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union zuletzt positiv entwickelt.

Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden im Schnitt der meldenden EU-Länder 359,07 Euro/100 kg SG gezahlt. © Mühlhausen/landpixel
Das von der EU-Kommission ermittelte Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 lag in der Woche zum 23. Oktober bei 368,01 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 2,53 Euro oder ein Prozent mehr als in der Vorwoche.
 
Der Gesamttrend entsprach auch den Veränderungen in den einzelnen Ländern. So stiegen in Belgien, Dänemark, Deutschland, Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Polen und Großbritannien die Erlöse der Bullenhalter jeweils um rund ein Prozent. 

Schlachtkuhpreise in Deutschland stabil

Die Notierungen von Schlachtkühen in der Handelsklasse O3 erhöhten sich um 1,91 Euro oder 0,7 Prozent auf 279,10 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Getragen wurde die Entwicklung von Spanien, wo die Preise um 4,7 Prozent kletterten. Immerhin 1,4 Prozent mehr gab es in Irland. Für belgische und französische Tierhalter ging es um 0,6 Prozent nach oben. In Deutschland blieben die Preise dagegen stabil. Leichte Abschläge von 0,4 Prozent meldeten die dänischen Tierhalter. Großbritannien und Polen meldeten Minusraten von 0,6 Prozent beziehungsweise 0,7 Prozent. In Italien fielen die Kurse sogar um 1,5 Prozent.

Schlachtfärsenpreise kaum verändert

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 17. bis 23. Oktober 2011).
Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 kosteten in der Berichtswoche 359,07 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht, das waren 1,67 Prozent oder 0,5 Prozent mehr als in der Vorwoche. Dabei veränderten sich die Kurse in den einzelnen Mitgliedstaaten kaum. Lediglich in Spanien gab es mit einem Plus von 1,2 Prozent eine deutliche Aufwärtsbewegung. Irland zog mit 1,0 Prozent nach.
 
Polnische Viehhalter steigerten ihre Erlöse immerhin um 0,9 Prozent. In Deutschland stiegen die Preise um 0,6 Prozent. Lediglich seitwärts tendierten die Kurse indessen in Belgien, Dänemark und Österreich sowie Großbritannien.
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