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Haltung und Mast

EU-Schlachtrinderpreise leicht befestigt

von , am
26.03.2012

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union tendieren weiter fest.

In der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtrinder zuletzt leicht zugelegt. © Gabriele Strödel/pixelio.de
In der Woche zum 18. März 2012 ermittelte die EU-Kommission an den repräsentativen Märkten für Jungbullen der Klasse R3 einen Durchschnittspreis von 386,39 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 1,38 Euro oder 0,4 Prozent mehr als in der Vorwoche.
 
Mit verantwortlich für das Plus war die Entwicklung in Spanien, wo die Preise um 2,8 Prozent stiegen. Aufschläge von 0,5 Prozent bis 0,8 Prozent meldeten Großbritannien, Portugal, Dänemark und Belgien. In Deutschland tendierte die Notierung mit einem Minus von 0,5 Prozent knapp behauptet; in Frankreich erlösten die Bullenmäster 1,0 Prozent weniger als in der Vorwoche.

Schlachtkuhmarkt: Uneinheitliche Entwicklung

EU-Marktpreise für Schlachtrinder.
Schlachtkühe der Handelsklasse O3 kosteten im Berichtszeitraum im EU-Mittel 303,88 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 0,49 Euro oder 0,2 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Über höhere Erlöse konnten sich vor allem Erzeuger in Litauen und Lettland freuen; dort stiegen die Notierungen um 4,3 Prozent beziehungsweise 5,4 Prozent. Etwas festere Preise mit Zuwächsen zwischen 0,4 Prozent und 0,8 Prozent verbuchten auch Belgien, Irland, Italien und Großbritannien.
 
Deutsche Schlachtkühe wurden 0,3 Prozent teurer abgerechnet; in Österreich und Frankreich erlösten die Tiere dasselbe Geld wie in der Vorwoche. Dagegen gaben die Notierungen in den Niederlanden, Dänemark, Spanien und Polen zwischen 0,5 Prozent und 0,9 Prozent nach.

Schlachtfärsen: Stabile Notierungen in Deutschland

Die Preise für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 stiegen in der Berichtswoche im gewogenen EU-Durchschnitt um 2,08 Euro oder 0,5 Prozent auf 385,41 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Getragen wurde die Entwicklung von Spanien und Italien, wo die Erlöse um 1,1 Prozent beziehungsweise 2,4 Prozent zulegten. Noch größer fiel das Plus allerdings in Tschechien und Lettland mit jeweils 2,5 Prozent sowie in Ungarn mit 4,4 Prozent aus. Weitgehend stabile Notierungen wurden dagegen in Deutschland, Irland, Belgien und Großbritannien verzeichnet. Geringfügige Preisabschläge zwischen 0,3 Prozent und 0,5 Prozent mussten die Erzeuger in Frankreich und Österreich hinnehmen; in Polen waren die Einbußen mit 1,2 Prozent größer.
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