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Haltung und Mast

EU-Schlachtrinderpreise tendieren überwiegend fester

von , am
19.03.2012

Brüssel - Die Schlachtrinderpreise an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich in der Woche zum 11. März 2012 aus Erzeugersicht überwiegend positiv entwickelt.

Aufwärts ging es in der Berichtswoche am EU-Schlachtrindermarkt. © Erika Hartmann/pixelio.de
Die Notierungen für Jungbullen der Handelsklasse R3 stiegen laut Angaben der EU-Kommission im Durchschnitt der Mitgliedstaaten saisonal um 3,35 Euro oder 0,9 Prozent auf 385,01 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Überdurchschnittlich stark ging es mit den Bullenpreisen in Italien mit 4,2 Prozent und Finnland mit 3,6 Prozent nach oben.
 
Die Erzeuger in Großbritannien und Griechenland konnten sich über Aufschläge von jeweils 1,5 Prozent freuen. In Irland, Spanien und Deutschland legten die Notierungen zwischen 0,7 Prozent und 0,8 Prozent zu; in Belgien und Österreich blieben sie unverändert. In Frankreich fielen die Preise für R3-Jungbullen hingegen um 0,7 Prozent; ähnlich sah es in Dänemark und Polen mit einem Minus von 0,8 Prozent beziehungsweise 1,2 Prozent aus. 

Schlachtkuhpreise gut behauptet

Gut behaupten konnten sich zuletzt die Notierungen für Schlachtkühe: Mit 234,13 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht lagen die Preise für Tiere der Handelsklasse O3 im EU-Durchschnitt um 0,19 Euro oder 0,1 Prozent höher als in der Vorwoche. In Deutschland, Polen und Großbritannien zogen die Notierungen saisonal zwischen 0,6 Prozent und 0,8 Prozent an, in Dänemark um 1,1 Prozent. Dagegen konnten sich die Preise in Österreich und Frankreich nur knapp behaupten. Zu stärkeren Abschlägen kam es in Italien mit 1,6 Prozent und Spanien mit 3,4 Prozent.

Geringe Abschläge für Färsen

EU-Marktpreise für Schlachtrinder.
Für Färsen der Handelsklasse R3 wurden in der Berichtswoche im EU-Durchschnitt 383,33 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt; das waren 1,36 Euro oder 0,4 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Die Preise in Deutschland, Frankreich und Dänemark befestigten sich zwischen 0,3 Prozent und 0,4 Prozent; in Portugal und Großbritannien belief sich der Anstieg auf gut ein Prozent.
 
Geringe Abschläge von 0,4 Prozent mussten die Färsenhalter in Spanien hinnehmen; in Österreich und Italien fielen die Erlöseinbußen mit einem Prozent beziehungsweise 3,5 Prozent stärker aus.
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