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Haltung und Mast

Europäische Union: Rindfleisch bleibt knapp und teuer

© contrastwerkstatt/Fotolia
von , am
28.02.2013

Die Rindfleischproduktion wird nach Daten der EU-Kommission nach 2012 auch 2013 stärker schrumpfen als der Verbrauch. Die Preise werden auf dem hohen Niveau von 2012 erwartet.

Rund ein Prozent der geschlachteten Kühe waren laut Erhebung trächtig. © Udo Böhlefeld/pixelio.de
Rindfleisch bleibt in der Europäischen Union knapp und teuer. Darauf deuten jedenfalls die Mitte Februar aktualisierten Daten der EU-Kommission zur Entwicklung am europäischen Rindermarkt hin. Dabei wird die Produktion wohl auch 2013 weiter moderat schrumpfen und die Preise am Binnenmarkt werden sowohl für Bullen als auch für Schlachtkühe auf dem hohen Niveau von 2012 erwartet.
 
 
 

Produktion geht weiter zurück

Dr. Olaf Zinke / Redaktionsleiter marktkompass © dlv
Die europäische Produktion von Rindfleisch (Schlachtung) ist 2012 nach den aktualisierten Daten der EU-Kommission um minus 4,1 Prozent beziehungsweise etwa 320.000 Tonnen zurückgegangen. Für das Gesamtjahr (2012) summiert sich die Produktion (Schlachtung) damit auf etwa 7,52 Millionen Tonnen. Die Kommission geht in ihren bisherigen Prognosen für das gerade begonnene Kalenderjahr von einem weiteren (moderaten) Produktionsrückgang aus.

Preise 2013 weiter hoch

Preisentwicklung für Jungbullen und Schlachtkühe in der EU.
Die Rinderpreise haben im zurückliegenden Jahr neue Rekordmarken erreicht. Für Jungbullen kletterten die Notierungen zum Jahreswechsel 2012 auf ihren bislang höchsten Stand. Für das Jahr 2013 rechnet die Kommission - ungeachtet der leichten Preisschwächen im Februar - mit unverändert hohen Preisen für Bullen und Kühe.
 
 
 

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