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Mecklenburg-Vorpommern

Extensivierungsrichtlinie geändert: GVE-Besatzstärken fallen weg

Holsteinkuh auf Weide
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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
30.03.2017

Seit Anfang 2017 hat sich die Extensivierungsrichtlinie in Mecklenburg-Vorpommern geändert. Im Rahmen der AUKM müssen keine Tierbestandsnachweise mehr geführt werden.

Anfang Januar hat sich die Extensivierungsrichtlinie in Mecklenburg-Vorpommern geändert. Wie das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mitteilt, sieht dies unter anderem den Wegfall der Vorgaben des maximalen Viehbesatzes von 2,0 GVE/ha auf bewirtschafteter landwirtschaftlicher Fläche und den des Mindestviehbesatzes von 0,3 GVE/ha auf Dauergrünland vor.

Im Sinne des angestrebten Bürokratieabbaus ist daher die Führung der Tierbestandsnachweise im Rahmen von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) nicht mehr notwendig.

Grünlandaufwuchs durch Tierhaltung nutzen

Trotz der ersatzlosen Streichung dieser Parameter ist für die Ökoförderung laut Agrarministerium nach wie vor folgendes zu beachten: Grundsätzlich könne nur gefördert werden, wenn Grünland zu wirtschaftlichen Zwecken genutzt wird, wobei entsprechende Nachweise im Landwirtschaftsbetrieb vorzuhalten sind.

Dabei sollte in erster Linie eine Nutzung des Grünlandaufwuchses durch Tierhaltung erfolgen, da bei der Haltung von Tieren im Betrieb eine Förderung von Stoffkreisläufen unterstützt werde.

 

Weitere Nutzungsformen

Darüber hinaus sind weitere Formen der Nutzungen möglich, bei denen bezogen auf die Gesamt-Ökofläche in Mecklenburg-Vorpommern von einer Flächennutzung mit stark begrenztem Umfang ausgegangen wird. Unter anderen könnte die

  • temporäre Beweidung durch Schafe oder Ziegen,
  • der Verkauf oder die Abgabe von Aufwuchsmaterial von Dauergrünland (Heu, Silage) oder
  • die innerbetriebliche Nutzung von Aufwüchsen auf Dauergrünland ohne Tierhaltung (Gewinnung als Mulchmaterial), aber auch
  • die Nutzung von Dauergrünlandflächen mit Bestand von einzelnstehenden Obstbäumen (Streuobstwiesen bis max. 150 Bäume/ha) zur Anwendung kommen.

"Ziel ist es, individuelle Betriebsformen im Ökolandbau zu unterstützen und die unterschiedlichen Standortverhältnisse und die daraus resultierenden Möglichkeiten für die Grünlandnutzung zu berücksichtigen", erklärte Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Die Regelungen der EU-Ökoverordnung sind bei allen Formen der Nutzung einzuhalten.

Mit Material von MLU Mecklenburg-Vorpommern

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