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Haltung und Mast

Feste Tendenz an den EU-Schlachtrindermärkten

von , am
24.12.2009

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich die Notierungen für Schlachtrinder zur Monatsmitte stabilisiert.

© landpixel.de

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 stieg laut Angaben der EU-Kommission in der Woche zum 13. Dezember 2009 gegenüber der Vorwoche im gewogenen Mittel um 2,31 Euro oder 0,7 Prozent auf 319,43 Euro je 100 kg Schlachtgewicht. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Italien mit einem Plus von 3,2 Prozent. In Spanien und Irland legten die Notierungen jeweils um gut 1 Prozent zu.

In den anderen wichtigen Erzeugerstaaten bewegten sich die Preisveränderungen in engeren Bahnen. Seitwärts tendierten die Notierungen in Deutschland, Österreich und Frankreich. Polen meldete Abschläge von 0,8 Prozent. Weitgehend konstant tendierte in der Berichtswoche der EU-Schlachtkuhmarkt. Im saisonalen Vergleich verringerte sich der Erlös für Tiere der Handelsklasse O3 im EU-Durchschnitt um 0,25 Euro oder 0,1 Prozent auf 210,92 Euro pro 100 kg Schlachtgewicht. Maßgeblich für das leichte Minus war die Entwicklung in Deutschland, wo die Preise um 1,2 Prozent fielen. Irland und Italien stellten Abschläge von jeweils 0,8 Prozent fest.

In ähnlicher Größenordnung gaben die Preise in Holland nach. Nur knapp behaupten konnten sich die Notierungen für O3-Kühe in Österreich und Polen. Andererseits registrierten Belgien und Dänemark leichte Preiszuwächse. In Spanien kletterten die Notierungen sogar um 2,7 Prozent. Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 304,21 Euro pro 100 kg SG gezahlt, das waren 1,21 Euro oder 0,4 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Dabei stiegen die Preise in Österreich um 1,8 Prozent. Im Rahmen des EU-Mittels bewegten sich die Aufschläge in Irland, Spanien und Deutschland. Leichte Preissenkungen mussten hingegen die Rinderhalter in Polen und Dänemark hinnehmen. (AgE)

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