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Haltung und Mast

Feste Tendenz an den Schlachtrindermärkten

von , am
06.09.2010

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 29. August 2010 zugelegt.

© agrarfoto.com

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 0,70 Euro oder 0,2 Prozent auf 312,08 Euro je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG). Am stärksten stiegen die Notierungen in Finnland mit einem Plus von 2,3 Prozent.

Bergauf ging es auch für die Rindermäster in Großbritannien, Slowenien und Luxemburg, wo die Notierungen jeweils um rund 1,5 Prozent zulegten. Knapp behaupten konnten sich die Preise in Deutschland, Frankreich und Schweden. Spürbare Erlösminderungen mussten hingegen die Rindermäster in Rumänien und der Slowakei hinnehmen.

Schlachtkühe O3: Gut behauptet

Gut behaupten konnte sich in der Berichtswoche der Markt für Schlachtkühe in der Europäischen Union. Im Durchschnitt der Mitgliedsländer stieg der Erlös für Tiere der Handelsklasse O3 laut Kommissionsangaben um 0,36 Euro oder 0,2 Prozent auf 235,86 Euro/100 kg SG. Dabei stiegen die Preise in Portugal um 4,5 Prozent. Stabil präsentierte sich der Markt auch in Österreich, der Slowakei und Italien, wo Aufschläge von jeweils rund 2,5 Prozent verzeichnet wurden. Nahezu konstante Notierungen wurden im saisonalen Vergleich aus Ungarn, Polen, Frankreich und Belgien gemeldet. In Deutschland und Dänemark verschlechterten sich die Notierungen für 03-Kühe aus Erzeugersicht jeweils um 0,2 Prozent.

Schlachtfärsen: Notierungen bewegen sich kräftig nach oben

Kräftiger nach oben bewegten sich die Notierungen für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3; hier wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 321,87 Euro/100 kg SG gezahlt; das waren 4,58 Euro beziehungsweise 1,3 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Den deutlichsten Sprung machten die Preise in Rumänien. In Italien fiel der Anstieg mit 6,8 Prozent ebenfalls deutlich aus. Auch in Österreich, Luxemburg, Schweden und Großbritannien zeigten die Notierungen eine steigende Tendenz. In Deutschland gab es ein leichtes Minus von 0,2 Prozent. (AgE)

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