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Zucht

Fleckvieh: Spitzengenetik auf der Drehbühne

Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
11.11.2014

Nachkommen der deutschen und internationalen Fleckvieh-Spitzengenetik standen heute auf der Drehbühne bei der EuroTier. Ein Highlight: die Kreuzung zwischen Doppelnutzungs- und Milchviehrasse.

Eurogenetik, Genostar, CRV und Bayern-Genetik haben heute dem Fachpublikum beim TopTierTreff auf der EuroTier Fleckviehrinder vorgestellt. Bekannt sind die Zweinutzungsrinder auch als die "Kühe mit dem weißen Kopf".
 
Überrascht hat die Bayern-Genetik mit den ersten drei vorgestellten Kreuzungen. Sie haben 50 Prozent Fleckviehgene. Diese harmonischen Kühe stammen aus einer Kreuzung von Holstein Friesian (auf mütterlicher Seite) mit Fleckvieh. Die Fleckviehrasse ist eine Zweinutzungsrasse und wird  haupsächlich für die Milch- und Fleischproduktion gezüchtet.

Manuap: der Allround-Bulle

Andrea, Sandra und Bea sind Töchter des Bullen Manuap. Der Bulle ist bei den Züchtern als Allround-Bulle bekannt, erklärt Eurogenetik. Der Züchter des Bullen Manuap - der Landwirt Stefan Föttinger - war auch dabei und schaute sich persönlich auf der Bühne die Nachkommen seiner Spitzenbullen an.
 
Die zweite Gruppe von Eurogenetik waren die drei Ivan-Töchter Trude, Franka, Weranda. Ivan ist der Lebensleistungskünstler unter den Eurogenetik-Bullen.
 
Anschließend kamen drei Ruptal-Töchter (Beauty, Bettina und Efku) auf die Bühne. Ruptal ist bei den Züchtern als Doppelnutzungsbulle bekannt. 

Kreuzung: Fleckvieh x Milchrasse

Die nächste Kuh-Gruppe stellte der Geschäftsführer der Bauernorganisation Bayern- Genetik, Thomas Grupp persönlich vor. Er präsentierte drei Kreuzungstiere (50 Prozent Fleckvieh und 50 Prozent Holstein Friesian). Grupp zufolge achtet die Bayern-Genetik besonders auf Nachhaltigkeit und Solidität der Kühe. Durch solche Kreuzungen werden Verbesserungen bei den Hosteinkühen in folgenden Bereiche erzielt: Fundament, Fitness und Bemuskelung. Außerdem wird die Mastitisanfälligkeit reduziert.
 
Unter dem Motto: "Bewährt in Reinzucht, Kreuzung und im Schauring" liefen die drei Töchter von Bulle Ilion - Darling, Isabella und Helsinki. Sie reisten aus Nordrhein-Westfallen nach Hannover zum TopTierTreff an.
 
Auch zwei hornlose Töchter des Bullen Wahnfried PS von Bayern-Genetik waren mit dabei. Wie Thomas Grupp auf der Drehbühne erklärte, sind aktuell etwa 50 Prozent der Bullen bei Bayern Genetik genetisch hornlos. 

Fleckvieh von CRV und Genostar

Von CRV konnten die Landwirte drei robuste Töchter des Fleckviehbullen Rumbo sehen. Dann folgten die Fleckviehtöchter von GS Pandora (Firma Genostar): Heike, Saxi und Galope.
 
Genostar stellte eine Gruppe von drei Kühen vor. Deren Vater ist der Bulle GSPandora. Die Leistungen dieser Kühe in der dritten Laktation liegen bei 10.000 und 11.000 Litern.
 

Fleckvieh: Topvererber und Spitzengenetik auf der EuroTier

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