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Dänemark

Forscher entdecken neue Rinderkrankheit

Statue Stier
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Jana Dahlke, agrarheute
am
28.09.2017

Forscher entdeckten eine neue Erbkrankheit, die auf nur einen Holsteinbullen zurückgeht und zu einer Deformation im Kopfbereich der Kälber führt.

Dänische Forscher entdeckten eine neue Erkrankung beim Rind, die auf nur einen Bullen zurückgeht. Die Erkrankung mit dem Namen „Facial Dysplasia Syndrome“ bewirkt eine Deformation im Kopfbereich der Kälber. Die Experten fanden heraus, dass ein einziger Holstein Zuchtbulle (VH Myles) eine Mutation entwickelt hatte, die zu den Deformationen führt. Allerdings bildet sich die Erkrankung nicht bei jedem Nachkommen aus. Etwa 0,5 Prozent der Kälber erkrankten daran.

Zuchtbulle nicht mehr im Einsatz

Der betroffene Holstein Bulle VH Myles (DK256738) ist mittlerweile von der weiteren Zucht ausgeschlossen worden. Jedoch konnte er in dem eingesetzten Zeitraum mehr als 2.000 Nachkommen zeugen. Einige Krankheitsfälle sind bereits aufgetreten. Betroffene Tiere sind entweder verstorben oder wurden eingeschläfert.

Mit Material von BMC Genetics (www.bmcgenet.biomedcentral.com)
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