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Aus der Wirtschaft

Fünf Fragen an ... - Franz Korte

von , am
26.07.2011

In unserer Reihe "Fünf Fragen an..." stellen wir Ihnen interessante Personen aus der Landwirtschaft vor. Heute: Franz Korte, geschäftsführender Gesellschafter der Extra-Vit GmbH.

Franz Korte, geschäftsführender Gesellschafter der Extra-Vit GmbH.
Steckbrief
 
Franz Korte ist geschäftsführerender Gesellschafter der Extra-Vit GmbH. Er ist 53 Jahre alt und hat zwei Söhne im Alter von 23 und 20 Jahren. Franz Korte ist zu Hause auf einem landwirtschaftlichen Betrieb am Rande des Sauerlands, der verpachtet ist, weil er nicht existenzfähig war. Er ist seit 28 Jahren bei Extra-Vit in der Futtermittelbranche tätig und hat den Wunsch und das Ziel, dort die berufliche Karriere auch zu einem späteren Zeitpunkt zu beenden.

Wofür spenden Sie gerne und mit gutem Gefühl Geld?

Ich und wir spenden, weil wir wissen, dass es auch in Zeiten, in denen es uns gut geht, Menschen gibt, die Hilfe brauchen und für die es kein Netz gibt. So haben wir regelmäßig für José Carreras in die Leukämie-Forschung gespendet, haben ein Patenkind in Malawi und wir sind Partner vom Kinderhospiz in Olpe. Wer einmal die Gelegenheit hatte, dort zu Gast zu sein, für den relativieren sich alle anderen Sorgen.

Sind Sie ein Nachtmensch? Was fällt Ihnen zum Stichwort 'Lange Nächte' ein?

Ich bin privat eigentlich kein "Nachtmensch" aber wir haben mit der "Langen Nacht der Tierernährung" eine ganz besondere Veranstaltung etabliert, in der wir versuchen, anspruchsvolle Fachvorträge, übergeordnete Referenten und Geselligkeit zu kombinieren. Die Lange Nacht findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt.

Auf wie viel Rädern sind Sie in Ihrer Freizeit unterwegs?

In der Freizeit bewege ich mich entweder auf meinem Roller (ich bin ein Vespa-Fan) oder auf meinem historischen Eicher-Schlepper aus dem Jahr 1956. Daraus ist bei uns im Dorf mittlerweile eine Gruppe mit acht bis zehn Schleppern und ihrer Fangemeinde geworden. Das ist eine wunderbare Entspannung und wir haben viel Freude bei gemeinsamen Aktivitäten.

Tierernährung/Futtermittelherstellung bedeutet für mich ...

... wie unser gemeinsam erarbeitetes Unternehmensziel besagt: "Fairer Umgang mit Menschen, Tieren, Rohstoffen und Ressourcen" unter Beachtung der ökonomischen Erfordernisse.

Was gehört für Sie zur Moral im Geschäftsleben oder in der Politik?

Auch hier ist fairer Umgang miteinander gefragt, Kontakt auf Augenhöhe, jeden so nehmen wie er ist und vor allem Respekt. Wir bemühen uns jeden Menschen so zu behandeln, wie wir selber behandelt werden möchten und das sollte eigentlich im Geschäftsleben und auch in der Politik so sein.     
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