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Milchproduktion

Fünf Prozent weniger deutsche Milchbauern

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von , am
10.01.2013

Wiesbaden/München - Der der deutsche Rinderbestand ist im vergangenen Halbjahr leicht gestiegen. Die Zahl der Milchkühe blieb nahezu konstant, bei abnehmender Anzahl an Milchviehbetrieben.

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Der Rinderbestand in Deutschland stieg gemäß Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) Anfang November 2012 im vergangenen Halbjahr um 0,2 Prozent auf rund 12,5 Millionen Tiere. Die Zahl der Milchkühe blieb mit 4,2 Millionen Tieren nahezu konstant. Die Milchkühe werden in 82.865 Milchviehbetrieben gehalten. Im Vorjahresvergleich entspricht das einem Minus von fünf Prozent.
 
 
 

Bayerische Rinderzahl um ein Prozent gesunken

Auch aus Bayern sind bereits Zahlen bekannt. Nach den endgültigen Ergebnissen der Rinderbestandserhebung im November 2012 wurden dort insgesamt knapp 3,3 Millionen Rinder nachgewiesen, die in 53.787 Stallungen oder im Freiland gehalten wurden. Das bedeutet nach Angaben des Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres einen Rückgang um ein Prozent bei der Rinderzahl und um 4,2 Prozent bei den Rinderhaltungen. Die durchschnittliche Rinderzahl je Haltung lag bei 60 Rindern.
 
Die Zahl der Milchkühe machte mit 1,2 Millionen Tieren einen Anteil von 37,5 Prozent am gesamten bayerischen Rinderbestand aus. Gegenüber dem Vorjahr ergab das einen Rückgang um 4,2 Prozent auf 38.270 Milchkuhhaltungen bei einem leicht abnehmenden Tierbestand von minus 1,3 Prozent. Die durchschnittliche Zahl der Milchkühe je Milchkuhhaltung liegt in Bayern aktuell bei 32 Tieren. Die Zahl der sonstigen Kühe (Ammen- und Mutterkühe) verringerte sich binnen Jahresfrist um 2,5 Prozent auf insgesamt 72.405 Tiere.

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