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Milchproduktion

Gewerkschaft droht mit unbefristeten Streiks

von , am
20.10.2010

München - "Wenn es heute in der dritten Verhandlungsrunde nicht zu einem Tarifabschluss kommt, müssen die Arbeitgeber mit einer Urabstimmung und unbefristeten Streiks rechnen", hat Verhandlungsführer Hans Hartl, Vorsitzender des NGG-Landesbezirks Bayern, angekündigt.

© landpixel

Um 11 Uhr hat heute die dritte Verhandlungsrunde begonnen. Wie lange sich die Verhandlungen ziehen werden, sei momentan noch nicht absehbar, berichtet Hans Hartl im Gespräch mit agrarheute.com. "Das kann bis zehn Uhr in der Nacht dauern. Möglich ist aber auch kein Ergebnis", meint Hartl weiter.

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten in der bayerischen Milchindustrie eine Gehaltserhöhung von fünf Prozent, eine dauerhafte Übernahme der Auszubildenden für ein Jahr und einen Tarifvertrag zur Altersteilzeit. (pd/ez)

Hören Sie morgen auf agrarheute.com ein Interview mit Hans-Jürgen Seufferlein vom Verband der Milcherzeuger Bayern und erfahren Sie, welche Auswirkungen steigende Gehälter in der Milchindustrie auf die Erzeugerpreise haben könnten.

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