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GlobalDairyTrade

Globaler Milchmarkt: Noch keine Zeichen der Erholung

aiz/Katharina Krenn/agrarheute
am
08.07.2016

Auf der GlobalDairyTrade-Auktion hat es einen geringfügigen Preisrückgang gegeben. Eine Erholung des Milchpreises sehen Analysten nicht vor Ende des Jahres.

Der Milchpreisindex der GlobalDairyTrade-Auktion des neuseeländischen Molkereikonzerns Fonterra fiel um 0,4 % auf 693 Punkte. Marktteilnehmer gehen nun davon aus, dass die weltweiten Milchpreise mehr oder weniger unverändert bleiben. Die Bank Westpac ist in ihrem Ausblick auf die Milchpreisentwicklung vorsichtig.

"Die Milchproduktion in der EU ist zwar zurückgegangen, liegt aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau." Die globale Nachfrage nach Molkereiprodukten bleibe aber vorerst verhalten, sodass von der Konsumseite keine unmittelbare Erleichterung zu erwarten sei, hieß es zur Begründung.

Magermilchpulver legt zu

Laut neuseeländischer Bank ASB lag der geringere Ausschlag des Index im Rahmen der Erwartungen. Sie sieht aber auch, dass sich die Wellen des Brexit im Milchbusiness offenbar glätten.

Als kleine Überraschung bewertete die Bank den Vollmilchpulverpreis, der um 1,6 % sank, während Magermilchpulver um 2,6 % zulegen konnte. Den Rückgang von Vollmilchpulver erklärte die ASB mit einer temporär hohen Milchproduktion, die aber auf das Jahr verteilt wieder sinken werde.

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