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Milch-Auszahlungspreis

Gmundner Molkerei will Milchmengen über den Preis steuern

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
29.02.2016

Nach FrieslandCampina und Emmi will jetzt auch die österreichische Genossenschaftsmolkerei Gmundner Milch ein neues Bezahlsystem zur Begrenzung der Anlieferungsmengen einführen. Wie hoch der Basispreis liegen wird, lesen Sie hier.

Das vergangene Woche von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossene Bonus-Malus-Modell soll laut Medienberichten bei der drittgrößten Molkerei in Österreich ab 1. März 2016 gelten und ist zunächst unbefristet. Basis des neuen Vergütungsmodells ist die durchschnittliche monatliche Liefermenge jedes einzelnen Erzeugers im vergangen Jahr. Dafür will die Gmundner Molkerei einen Basispreis von 27 Cent/kg Milch zahlen.

Der Erzeuger erhält einen Bonus von 1 Cent/kg

Wird die angediente Rohstoffmenge des Vorjahres um mindestens fünf Prozent unterschritten, soll der Erzeuger einen Bonus von 1 Cent/kg erhalten. Bei einer Unterlieferung von mehr als zehn Prozent wird ein Zuschlag für das gesamteAufkommen von zwei Cent je kg Milch gezahlt.

Milchbauern erhalten weniger Geld für höhere Produktion

Auf der anderen Seite sollen jedoch Milchbauern mit höherer Produktion bestraft werden. Wird die im Vorjahr an die Molkerei gelieferte Menge um mehr als fünf Prozent überschritten, wird ein Preisabzug von zwei Cent/kg Milch fällig. Bei einer Überlieferung von mehr als 10 Prozent beträgt die Strafabgabe für die gesamte Milchanlieferung sogar vier Cent/kg, so dass der Rohstoff dann nur noch mit einem Basispreis von 23 Cent/kg vergütet würde.

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