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Verstoß gegen EU-Richtlinie

Grenzübertritt endet für eine Kuh tödlich

Familie Gasser mit Kuh Nelly
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Jana Dahlke, agrarheute
am
05.06.2018

Ein unerlaubter Grenzübertritt soll für eine bulgarische Kuh tödlich enden. Das Rind war vor gut zwei Wochen von ihrer Herde nach Serbien ausgerissen.

Ein Ausflug nach Serbien soll für eine bulgarischen Kuh tödlich enden. Das trächtige Rind namens Penka war vor gut zwei Wochen von ihrer Herde in der Nähe der EU-Außengrenze nach Serbien ausgerissen, wie Ihr Besitzer Iwan Charalampiew, berichtete.

Das ausgebüxte Tier wurde aufgrund ihrer Markierung identifiziert und zu ihrem Besitzer zurückgebracht. Jedoch ordnete die bulgarische Behörde die sofortige Tötung der Kuh an trotz eines tierarztlichen Gutachtens, das Penka eine tadellose Gesundheit bescheinigte. Denn, so die amtliche Erklärung, die Rückkehr aus Nicht-EU-Ländern in die Europäische Union sei untersagt.

Der Fall sorgte für Aufruhr in der Bevölkerung. Die bulgraischen Behörden teilten mit, dass ihnen in diesem Fall leider die Hände gebunden seien.

Mit Material von Euronews
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