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Niedersachsen

Herpesvirus: 250 Rinder getötet

Schwarzbunte Rinder stehen auf Wiese.
© pixabay
von , am
14.11.2017

Auf einem Hof im Rheiderland mussten aufgrund des Rinderherpes-Virus mehr als 250 Rinder getötet werden.

Die Rinder auf dem Hof im Rheiderland (Niedersachsen) sind nach einem Bericht in der "Ems-Zeitung" entsprechend der rechtlichen Vorgaben zu BHV1-Virus eingeschläfert oder geschlachtet worden. Laut Klaus Jongebloed, Sprecher des Agrarministeriums in Hannover, sei so ein Fall nicht ungewöhnlich.

Der Betrieb war laut dpa so lange gesperrt, bis der Erreger vom Typ BHV1 nicht mehr nachgewiesen werden konnte. In einem zweiten Betrieb in der ostfriesischen Region seien zudem Proben genommen worden.

Das Virus BHV1 gilt als ungefährlich für den Menschen. Ähnlich dem Herpes beim Menschen kann es im Nervensystem verharren und etwa bei Stress aktiviert werden. Die Folge sind Fiebererkrankungen der Atemwege oder der Geschlechtsorgane.

Mit Material von dpa
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