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Milchproduktion

Humana und Nordmilch: Fusionsgespräche ins Stocken geraten

von , am
13.08.2010

Bremen/Everswinkel - Die Fusionsgespräche zwischen den deutschen Milchverarbeitern Nordmilch AG und Humana Milchindustrie GmbH stagnieren.

© Werkbild

Grund dafür sind laut der Süddeutschen Zeitung Differenzen über den Namen, die Rechtsform sowie den Standort der neuen Firma. So firmiert die Nordmilch AG, die Humana Milchunion als GmbH.

Beobachter erwarten 'an Nordmilch angelehnte Milchstaffel'

Unklar ist auch noch, wie sich die Unternehmen bei den unterschiedlichen Milchpreismodellen und Geschäftsanteilen einigen werden. Indes gehen Beobachter davoan aus, dass künftig "eine an dieNordmilch angelehnte Mengenstaffel der Milchpreise" auch für Humana-Lieferanten greifen werde. Die Humana eG hat bisher auf eine Staffel verzichtet, verlangt aber einen Grundkostenbeitrag von 61 Euro.

Trotz Differenzen: Unternehmen wollen an Fusion festhalten

Vor allem der Firmensitz bereitet den beiden Unternehmen Sorgen. So will Humana in Everswinkel bleiben, während Nordmilch Bremen bevorzugt. Trotz den Differenzen wollen die beiden Großmolkereien aber an der Fusion festhalten. Das neue Unternehmen will im Januar 2011 seine Tätigkeit aufnehmen.(lid/jo)

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