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Checkliste

Hygiene: So gehen die Zellzahlen runter

Milch-Milchproben-Euter-Zellzahlgehalt-Melken
am Dienstag, 30.10.2018 - 11:43 (Jetzt kommentieren)

Zu hohe Zellzahlen und Eutererkrankungen sorgen für immense Kosten, Leistungseinbußen und Verluste. Damit Sie diese Probleme abhaken und frühzeitig vorbeugen können, haben wir für Sie eine Stall-Checkliste zusammengestellt.

Was machen Betriebe mit niedrigen Zellzahlen besser? Diese Frage muss schon bei der Grundfutterqualität beantwortet werden. Sie ist bei diesen Betrieben und damit auch die Leistung aus dem Grundfutter überdurchschnittlich. Zudem sind die Liegeflächen trocken, sauber und komfortabel, die Laufgänge  überdurchschnittlich breit, der Stall sehr hell, gut belüftet und nicht überbelegt.
Sie achten bei der Melktechnik auf eine regelmäßige (2x/Jahr) Überprüfung der Melkanlage. Und wichtig bei der Melkhygiene: Vormelken in einen Vormelkbecher, ein Tuch für eine Kuh und die Zitzendesinfektion muss mit zugelassenen und geprüften Zitzendesinfektionsmittel nach Abnahme des Melkzeuges erfolgen.

Das Management muss stimmen

Beim Management werten sie regelmäßig die MLP-Kontrollberichte aus und haben ein sehr gutes Herdenmanagement. Die erfolgreichen Betriebsleiter kennen alle Ihre Kühe beim Namen oder anhand der Nummer. Zudem liegt die Zwischenkalbezeit deutlich unter 400 Tagen. Von allen klinischen Euterentzündungen werden vor der Behandlung antiseptisch Milchproben zur Untersuchung in einem spezialisierten Mastitislabor entnommen, genauso wie von Kühen mit erhöhten Zellzahlen gegen Ende der Laktation. Ein interner Zitzenversiegler wird für alle Kühe zum Schutz vor Neuinfektionen in der Trockenperiode hygienisch einwandfrei verabreicht. Ein antibiotischer Trockensteller wird dort nur im Bedarfsfalle bei ausgewählten Kühen zusätzlich appliziert.

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