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Jahreswechsel 2019: Neues Jahr, neues Glück?

Mitarbeiterfoto: Amelie Grabmeier
am Montag, 14.01.2019 - 11:11 (Jetzt kommentieren)

Jedes Jahr an Silvester nehmen wir uns vor: mehr Zeit für die Familie, mehr Sport, weniger Alkohol. Nur wenige halten solche Vorsätze durch. Doch mit der richtigen Strategie kann es klappen.

Liebe Leserinnen und Leser,

gut ins neue Jahr gerutscht? Mit dieser Frage werde ich gerade häufiger begrüßt. Nach den besinnlichen Stunden steht für die meisten von uns wieder der normale Alltag an. Und doch: Die ersten Tage im neuen Jahr riechen irgendwie immer auch ein bisschen nach Neuanfang.

Alles, was im alten Jahr nicht so gut gelaufen ist, ist jetzt passé. Das gibt uns Zeit, alte Gewohnheiten zu überdenken und voller Elan mit guten Vorsätzen ins neue Jahr zu starten. So manch einer hat in seinem Kalender vielleicht wirklich eine Veränderung stehen – so wie ich. Mein Plan: weniger Schokolade, weniger Couchpotato sein und mehr mit dem Hund laufen gehen.

Auch mein Nachbar Anderl will dieses Jahr etwas anders machen. Sein Ziel ist, die Klauenpflege bei seinen Kühen regelmäßig zweimal im Jahr durchzuführen. Seine Kühe leiden nicht nur an klassischen Klauengeschwüren, sondern vermehrt auch an schwer heilbaren Läsionen, die tief in der Klaue sitzen. Das kostet ihn viel Zeit, Nerven und Geld.

Gegen den inneren Schweinehund

Doch reichen gute Vorsätze aus? Nein! Oftmals sind viele gute Ansätze schon nach wenigen Tagen wieder vergessen und der innere Schweinehund hat gewonnen. Und wie sagte der Dichter Johann Wolfgang von Goethe so schön: „Es ist nicht genug, zu wollen. Man muss es auch tun.“

Was also machen? Statt gute Vorsätzen sollten Sie besser realistische Ziele formulieren und in kleinen Schritten vorgehen. Anderl hat zum Beispiel mit seinem Klauenpfleger einen Plan für das erste Halbjahr aufgestellt. So wird aus seinem Vorsatz konkretes Handeln und er hat den Kopf frei für andere Dinge.

Eigenlob stinkt nicht, sondern macht glücklich

Lob und Anerkennung helfen beim Durchhalten der Vorsätze. Wer einen kleinen Schritt erreicht hat, sollte sich selbst loben. Wenn man bewusst wahrnimmt und schätzt, was man bereits erreicht hat, stärkt man sich selbst für die Zukunft. Eine Möglichkeit ist, sich das einfach mal zu sagen - zum Beispiel mit: "Ich bin auf einem guten Weg!"

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes neues Jahr!

Ihre Amelie Grabmeier

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