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Rinderpreise

Jungbullenpreise mit 3,99 Euro auf Höchststand

geschlachtete Rinder
© ARSELA/istock
Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
08.01.2016

Im Dezember sind die Bullenpreise um 15 Cent gestiegen und erreichten zum Jahreswechsel ihren höchsten Stand. In der Woche bis zum 3. Januar lagen die Jungbullenpreise bei knapp vier Euro.

Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 3. Januar 2016 ein Preis 3,99 Euro kg SG (Hkl. R3) ausgezahlt und damit 2 Cent mehr als in der Woche zuvor (3,97) und 17 Cent mehr als im vorigen Jahr (3,82) zu diesem Termin, berichtet Marktexperte Dr. Olaf Zinke im agrarmanager.

Für Jungbullen der Handelsklasse O3  bekamen die Landwirte im Bundesmittel 3,67 Euro/kg ausgezahlt und damit 4 Cent mehr als in der Woche zuvor (3,63) und 28 Cent mehr als vor einem Jahr (3,39).

Die Preise für U3-Bullen legten in der letzten Woche um 2 Cent auf 4,06 Euro/kg  zu und waren damit 16 Cent höher als vor einem Jahr (3,90). Im vorigen Jahr (2014) sind die Bullenpreise (R3) zu diesem Termin um 5 Cent von 3,77 Euro auf 3,82 Euro gestiegen.

Kuhpreise um 7 Cent gestiegen

Die Preise für Schlachtkühe sind in der Woche bis zum 3. Januar 2016 vor allem im oberen, jedoch auch im unten Qualitätsbereich gestiegen.  Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Landwirte 2,95 Euro/kg SG und damit 7 Cent mehr wie eine Woche zuvor (3,88) und 11 Cent mehr als im vorigen Jahr (2,84).

Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 bekamen die Landwirte 2,65 Euro/kg und damit 6 Cent mehr als in der vorigen Woche (2,59) ausgezahlt. Für Kühe dieser Kategorie sind die Preise derzeit 14 Cent höher als vor einem Jahr (2,51).

Außerdem legten die Preise für P2-Kühe (Verarbeitungsqualität) um 3 Cent auf 1,97 Euro/kg zu. Damit sind die P2-Preise 15 Cent höher als im Jahr 2014 (1,82). Im vorigen Jahr sind die Kuhpreise (R3) zum aktuellen Termin von 2,81 Euro auf 2,84 Euro gestiegen.

 

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