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Aus der Wirtschaft

Kasachstan baut Fleischrindhaltung aus

von , am
09.10.2012

In Kasachstan sollen im laufenden Jahr 20.000 neue Mastplätze in der Fleischrindhaltung geschaffen werden. Für 2012 insgesamt sei der Import von 12.000 Zuchtrindern geplant.

© landpixel
Das Landwirtschaftsministerium in Astana meldete, dass seit Jahresanfang im Rahmen des Investitionsprojekts mehr als 6.200 Zuchtrinder aus dem Ausland eingeführt worden seien. Dabei habe die staatliche Holdinggesellschaft KazAgro den Erwerb von fast 3.900 Tieren finanziert. Der Import von weiteren 12.000 Zuchtrindern sei noch in diesem Jahr geplant. Das für den Zeitraum 2011 bis 2020 ausgelegte Projekt zur Steigerung der Rindfleischerzeugung soll im Zieljahr den Export von 180.000 Tonnen Rindfleisch ermöglichen.
 
Etwa 15.000 Stallplätze sollen über Kredite der staatlichen Holdinggesellschaft KazAgro finanziert werden, weitere 5.000 von den Agrarproduzenten direkt. Wie die Regierung auf ihrer Internetseite weiter mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2012 bei der KazAgro Anträge auf Beihilfen für die Errichtung von rund 13.000 Mastplätzen gestellt.

Gegenläufige Bestandsentwicklungen

Laut Angaben der Statistischen Agentur Kasachstans wurden Anfang Juli im privatbäuerlichen Sektor des Landes fast 1,3 Millionen und in den gemeinschaftlich geführten Landwirtschaftsbetrieben 385.200 Rinder gehalten; das waren 15,1 Prozent, beziehungsweise 13,1 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt von 2011. Allerdings konnte der deutliche Abbau der Rinderhaltung in den privaten Hofwirtschaften der Bevölkerung dadurch nicht ausgeglichen werden; der gesamte Rinderbestand nahm um 3,3 Prozent auf etwa 7,0 Millionen Tiere ab.
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