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Zucht

Klonsohn ohne Kennzeichnung

Pipette zur Besamung eines Rinds
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Markus Pahlke, agrarheute
am
02.10.2017

Der Welt-Holstein-Verband hat für geklonte Tiere eine Kennzeichnungsempfehlung formuliert. Doch in der EU ist das nicht zwingend vorgeschrieben.

Der Welt-Holstein-Verband hat für geklonte Tiere eine Kennzeichnungsempfehlung formuliert, damit Züchter die Tierabstammung anhand des Kürzels ETN sofort erkennen können. Das ist notwendig, weil der Umgang mit Nachkommen aus geklonten Tieren juristisch noch nicht geklärt ist. Je nach Ausgang der Klärung könnten sich möglichweise Nachteile für den Züchter ergeben, die derzeit noch nicht vorhersehbar sind.

MS Spring Nighthawk heißt der Sohn eines Klons

Die Eintragung von Klonen und ihrer Nachkommen ins Herdbuch ist in der EU nicht verboten. Die Kennzeichnung der Tiere wiederum ist in der Union nicht zwingend vorgeschrieben. Die Besamungsorganisationen machen jetzt darauf aufmerksam, dass einer dieser ungekennzeichneten Tiere der AltaSpring-Sohn MS Spring Nighthawk ist. Er ist der Sohn eines Klons der Kuh MS Delicious Nightout. Die Organisationen weisen darauf hin, dass man dies bei seinem Einsatz berücksichtigen sollte.

Mit Material von Bundesverband Rind und Schwein e.V.

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