87 Prozent aller Milchkühe in Deutschland waren 2015 in der Milchleistungsprüfung. Dabei werden nicht nur die Leistungsdaten erfasst, sondern auch ein monatliches Gesundheitsmonitoring durchgeführt. Die Zahl der Betriebe ist im Vorjahresvergleich zwar um vier Prozent gesunken, die Zahl der geprüften Kühe aber ist konstant geblieben.
Die Daten beziehen sich auf 49.500 Betriebe mit im Schnitt 76 Kühen. Die Milchleistung ist mit Plus 72 Kilo moderat auf 8.453 Kilo Milch gestiegen. Fett- und Eiweißmenge blieben nahezu konstant.
Ranking: In diesen Bundesländern geben Kühe die meiste Milch
- Platz 12: Bayern - 7.549 Kilo
- Platz 11: Baden-Württemberg - 7.558 Kilo
- Platz 10: Rheinland-Pfalz/Saar - 8.118 Kilo
- Platz 9: Hessen - 8.228 Kilo
- Platz 8: Schleswig-Holstein - 8.543 Kilo
- Platz 7: Nordrhein-Westfalen - 8.793 Kilo
- Platz 6: Niedersachsen - 8.910 Kilo
- Platz 5: Sachsen - 9.348 Kilo
- Platz 4: Sachsen-Anhalt - 9.390 Kilo
- Platz 3: Mecklenburg-Vorpommern - 9.394 Kilo
- Platz 2: Berlin-Brandenburg - 9.425 Kilo
- Platz 1: Thüringen - 9.505 Kilo
Zellzahl: Im internationalen Vergleich gut, aber mit Optimierungsbedarf
Über 75 Prozent der Einzelproben zeigen einen Zellgehalt von unter 200.000 Zellen/ml. Im internationalen Vergleich ist das ein gutes Ergebnis. Dennoch - zu diesem Schluss kommt der Deutsche Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen, der die Prüfung durchführt, - gibt es auf vielen Betrieben Optimierungspotential.
Hier setze milchQplus an, welches im Sinne eines Frühwarnsystems einen Orientierungswert von 100.000 Zellen/ml zugrunde legt, um die Dynamik der Eutergesundheit rechtzeitig zu beurteilen.
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