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Aus der Wirtschaft

Kühe: Steigende Schlachtzahlen, fallende Preise

von , am
18.09.2015

Während sich die Bullenpreise noch weit über dem Vorjahrespreis befinden, nähern sich die Kuhpreise so langsam dem Niveau von 2014 an. Um acht Cent sank der Preis für Kühe der Handelsklasse O3.

Die Kuhpreise sinken aufgrund erhöhter Schlachtzahlen. © contrastwerkstatt/Fotolia
Die Schlachtzahlen nehmen Mitte September besonders bei Kühen, aber auch bei Bullen zu. Dabei geht es für die Kuhpreise vor allem im unteren Qualitätsbereich sehr kräftig nach unten, während die Bullenpreise, trotz des größeren Angebots, weiter leicht steigen.
 
Wie Marktexperte Dr. Olaf Zinke vom agrarmanager berichtet, entsprechen beide Preisbewegungen edoch dem saisonal üblichen Trend. Dabei sind die Kuhpreise im unteren Qualitätssegment nicht mehr allzu weit von den Vorjahrespreisen entfernt, während die Bullenpreise noch deutlich darüber liegen.

Kuhpreise geben sehr kräftig nach

Die Preise für Schlachtkühe haben in der Woche bis zum 13. September vor allem im unteren Qualitätssegment kräftig nachgegeben.
  • Schlachtkühe der Handelsklasse R3: 3,09 Euro/kg SG (3 Cent weniger als in der Vorwoche)
  • Schlachtkühe der Handelsklasse O3: 2,81 Euro/kg SG (8 Cent weniger als in der Vorwoche)

Bullenpreise steigen nochmals leicht

Im Bundesmittel wurden in der Woche bis zum 13. September folgende Preise gezahlt:
  • Jungbullen der Handelsklasse R3: 3,74 Euro kg SG (1 Cent mehr als in der Vorwoche)
  • Jungbullen der Handelsklasse O3: 3,45 Euro/kg (1 Cent mehr als in der Vorwoche)
  • U3-Bullen: 3,82 Euro/kg (1 Cent mehr als in der Vorwoche)

Mehr zu den Schlachtzahlen und den Preisentwicklumgen am Rindermarkt erfahren Sie auf der Internetseite des agrarmanagers unter der Rubrik Marktinformationen/Tiere.

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