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Lärm, Gestank und Insekten

Kuhglocken-Streit: Weitere Klage gegen Landwirtin

Landwirtin mit ihren Kühen
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Eva Eckinger, agrarheute
am
12.12.2017

Im Kuhglocken-Streit von Holzkirchen kehrt keine Ruhe ein. Nun klagt auch die Ehefrau des Unternehmers gegen die Kühe auf der Weide. Das Paar fühlte sich von Lärm, Gestank und Insekten belästigt.

Der Kuhglocken-Streit von Holzkirchen (Landkreis Miesbach) geht in eine neue Runde. Nun liegt eine zweite Klage gegen eine Landwirtin aus dem oberbayerischen Erlkam und die angeblich zu lauten Kuhglocken ihrer Tiere vor, berichtet Nordbayern.de unter Berufung auf die Kanzlei Sauer Wolff Martin. Noch vor der Urteilsverkündung im laufenden Verfahren sei die Ehefrau des Klägers ebenfalls vor Gericht gezogen.

Unternehmerpaar akzeptiert keine Kuhglocken

Der Grund: Die Läger finden die Rinderherde direkt neben ihrem Haus gar nicht gut. Agrarheute berichtete. Der Unternehmer hatte das Haus mit Garten vor vier Jahren erworben. Ein Jahr später pachtete die Landwirtin Regina Killer die Wiese und ließ ihre Kühe dort weiden. Der Streit begann. Die Landwirtin musste ihren Tieren die Kuhglocken bereits abnehmen.

Jetzt aber wollen die Anwohner die Weidehaltung auf dem Grundstück komplett verbieten lassen. Der Kuhglocken-Streit landete vor dem Landgericht München. Am Donnerstag könnte eine Entscheidung fallen, so Nordbayern.de.

Anwohnerin klagt gegen Landwirtin und Gemeinde

Die Ehefrau klagt nun ebenso wie ihr Mann gegen die Landwirtin und die Gemeinde, die die Weide an sie verpachtet hat. Ziel der beiden Anwohner ist es, dass das Grundstück neben ihrem Haus nicht mehr für Weidezwecke genutzt werden dürfe.

Neben dem vermeintlichen Lärm geht es dem Paar auch um Wertverlust, Gestank und Gesundheitsgefahr durch Insekten. Außerdem seien die Glocken Tierquälerei und das Ehepaar würde bereits unter Schlaflosigkeit und Depressionen leiden, so OVB online.

Kuhglocken-Streit: Kläger akzeptierte Vergleich

Doch hier gab es bereits einen Vergleich zwischen dem Kläger und Landwirtin Regina Killer. Laut dieser Einigung dürften fünf bis sieben Kühe – allerdings nur auf der Südseite der Weide - mit Glocken grasen. Diese Vereinbarung, die der Kläger laut Nordbayern.de im Nachhinein als unzureichend ansah und deswegen erneut vor Gericht zog, könnte einem Erfolg seiner Klage im Weg stehen.

Wie der Anwalt der beiden allerdings Medienberichten zufolge erklärte, sei die Ehefrau ist mit ihrer Klage nicht davon betroffen.

Mit Material von Nordbayern.de, OVB online

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