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Haltung und Mast

Leichte Erlöszuwächse auf dem EU-Rindfleischmarkt

von , am
24.10.2011

Brüssel - In der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtrinder zuletzt leicht zugelegt.

Auch in dieser Woche steigen die Preise für Jungbullen und Schlachtkühe. © Mühlhausen/landpixel
In der Woche zum 16. Oktober 2011 ermittelte die EU-Kommission an den repräsentativen Märkten für Jungbullen der Klasse R3 einen Durchschnittspreis von 365,48 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Das waren 2,13 Euro oder ein Prozent mehr als in der Vorwoche.
 
Innerhalb der EU entwickelten sich die Preise recht einheitlich. In Belgien, Dänemark, Deutschland, Spanien und Frankreich kletterten die Kurse jeweils um ein Prozent nach oben. Für Iren, Italiener, Polen und Briten stiegen die Erlöse ebenfalls um ein Prozent. 

Schlachtkühe: Marktlage uneinheitlich

Schlachtkühe der Handelsklasse O3 kosteten in der Berichtswoche 277,19 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 1,77 Euro oder 0,6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Hier lief die Entwicklung uneinheitlicher. So erzielten spanische Viehhalter drei Prozent höhere Preise, in Dänemark stiegen die Kurse um 1,4 Prozent. Für Franzosen gingen die Erlöse um ein Prozent nach oben. Polnische Tierhalter konnten sich über ein Plus von 1,1 Prozent freuen. Deutsche Viehhalter erzielten immerhin 0,7 Prozent mehr als in der Vorwoche. Irland und Italien verzeichneten eine Steigerung von 0,3 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent. Dagegen sanken die Notierungen in Belgien um 0,3 Prozent und in Großbritannien um 0,4 Prozent.

Preise für Schlachtfärsen angestiegen

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 10. bis 16. Oktober 2011).
Die Preise für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 stiegen in der Berichtswoche um 1,24 Euro oder 0,3 Prozent auf 357,40 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Getragen wurde die Entwicklung von Spanien und Polen, wo die Erlöse um 1,6 Prozent beziehungsweise 1,7 Prozent gesteigert werden konnten. Um 0,6 Prozent gingen die Kurse in Frankreich nach oben. Lediglich um 0,3 Prozent beziehungsweise 0,4 Prozent stiegen die Notierungen in Deutschland und Irland.
 
In Belgien sanken die Preise indessen um 0,2 Prozent, in Großbritannien um 0,8 Prozent. In Italien kosteten R3-Färsen sogar 1,8 Prozent weniger als in der Vorwoche. Mit der jüngsten Entwicklung haben sich die Aufschläge im Vergleich zur entsprechenden Vorjahreswoche weiter vergrößert, und zwar bei den Jungbullen auf 15,2 Prozent, bei den Schlachtkühen auf 19,7 Prozent und bei den Schlachtfärsen auf 11,5 Prozet.
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