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Haltung und Mast

Märkte tendieren uneinheitlich

von , am
14.12.2009

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 6. Dezember keine klare Tendenz gezeigt.

© agrarfoto.com

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 0,64 Euro oder 0,2 Prozent auf 317,12 Euro je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG).

Dabei legten die Notierungen in den Niederlanden und Schweden um mehr als 2 Prozent zu. Aufschläge von 1,2 Prozent bis 1,7 Prozent meldeten Dänemark, Litauen und Tschechien. In Italien verbesserten sich die Preise um 0,8 Prozent. Seitwärts tendierten die Notierungen in Deutschland. Nur knapp behaupten konnten sich die Preise für R3-Jungbullen in Spanien, Frankreich und Portugal.

An den EU-Schlachtkuhmärkten kam die Abwärtsbewegung in der Berichtswoche zum Stillstand. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden 211,17 Euro/100 kg SG erlöst, das waren 9 Cent mehr als eine Woche zuvor. Ausschlaggebend waren dabei leichte Preisverbesserungen in einigen wichtigen Erzeugerstaaten. So stiegen die Preise für O3-Kühe in Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und Irland um 0,4 Prozent bis 0,7 Prozent. Deutschland meldete dagegen ein Minus von 1,1 Prozent. Auch in einigen osteuropäischen Staaten gaben die Schlachtkuhpreise nach, so in Litauen und Ungarn um 0,5 Prozent beziehungsweise 0,8 Prozent.

Schwächer tendierte zuletzt der Mark für Schlachtfärsen. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden 303,00 Euro/100 kg SG erlöst, das waren 2,70 Euro oder 0,9 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Dabei ermäßigte sich das Preisniveau in Spanien und Italien jeweils um 2,3 Prozent. Deutschland und Österreich registrierten Abschläge von 0,6 Prozent beziehungsweise 0,7 Prozent. Gut behaupten konnten sich die Preise für R3-Färsen dagegen in Irland und Polen. In Dänemark kletterten die Preise um 3,2 Prozent. (AgE)

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