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Haltung und Mast

Markt tendiert uneinheitlich

von , am
05.10.2009

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 27. September keine klare Tendenz gezeigt.

© dotshock/Fotolia

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 verminderte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 0,76 Euro oder 0,2 Prozent auf 314,19 Euro je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG).

Zu den Verlierern gehörten die Rindermäster in Irland und Großbritannien bei Abschlägen von rund zwei Prozent. In Polen, Dänemark, Tschechien und Spanien gaben die Preise jeweils um etwa ein Prozent nach. Andererseits konnten sich die Preise für R3-Rinder in Italien, Frankreich und Deutschland gut behaupten.

Schlachtkühe: Abwärtstrend

Weiter abwärts ging es in der Berichtswoche am Markt für Schlachtkühe. Im saisonalen Vergleich verringerte sich der Erlös für Tiere der Handelsklasse O3 im EU-Durchschnitt um 1,75 Euro oder 0,8 Prozent auf 219,58 Euro/100 Kilo SG. Die stärksten Einbußen mussten die Kuhhalter in Italien bei Abschlägen von 3,5 Prozent verkraften. Wenig besser erging es ihren Kollegen in Österreich und Polen, wo die Preise um 1,8 Prozent beziehungsweise 2,5 Prozent fielen.

Schlachtfärsen: Preise steigen leicht

Deutschland meldete bei den O3-Notierungen ein Minus von 1,2 Prozent. Hingegen konnten sich in Frankreich auch in diesem Segment die Preise festigen. In Dänemark stiegen die O3-Notierungen um 1,6 Prozent. Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 308,48 Euro/100 Kilo SG gezahlt, das waren 2,17 Euro oder 0,7 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Dabei kletterten die Preise in Italien und Spanien um 1,8 Prozent beziehungsweise 2,4 Prozent. In Österreich stiegen die Notierungen für R3-Färsen um 0,8 Prozent, Frankreich meldete ein Plus von 0,3 Prozent. Deutschland verzeichnete hingegen Abschläge von 0,4 Prozent. (AgE)

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