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Brandenburg

Mega-Kuh-Klau: 200 Rinder gestohlen

Rinder im Sonnenuntergang auf der Weide
© pixabay
von , am
13.11.2017

Anfang des Jahres wurden von einer Weide über 200 Rinder geklaut – für die Polizei ein Rätsel.

Wie klaut man eigentlich mehr als 200 Rinder? Die Antwort auf diese Frage ist einfach: gar nicht. Stattdessen behauptet man einfach, es seien über 200 Tiere von einer Weide gestohlen worden und kassiert die Versicherungssumme ab.

Dies dachte sich wohl ein Landwirt aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, der Anfang des Jahres meldete, ihm sei seine Herde mit mehr als 200 Rindern gestohlen worden. Die daraufhin gegründete Sonderkommission „Koppel“ tappte in diesem Fall lange Zeit im Dunkeln. Nun kamen die Polizeibeamten dem Rinderhalter allerdings auf die Schliche.

Weniger Viehdiebstähle als gedacht

Mit der Lösung des Falls muss jetzt allerdings die Viehdiebstahl-Statistik überarbeitet werden. Damit halbiert sich die Zahl der im Jahr 2017 in Brandenburg geklauten Rinder auf aktuell 212 Tiere. Die Beamten der Sonderkommission ermitteln zwar weiter, den Mega-Kuh-Klau mussten sie jedoch an die Kollegen der Kriminalpolizei abgeben.

Mit Material von B.Z. Berlin

Rinderhaltung in Rumänien

Rinder auf Weide am Fluss
Gemeinschaftsweiden sind in Rumänien noch weit verbreitet. © Fritz Fleege
Rind auf Weide
Steppenrinder grasen in Rumänien am Straßenrand. © Fritz Fleege
Kleinbauern mit Milchkannen
Viele Kleinbauern müssen die Milch selber zur Molkerei bringen. © Fritz Fleege
Kühe im Auslauf
Die meisten Rinder sind in Rumänien im Sommerhalbjahr draußen. © Fritz Fleege
Kühe am Fressen
Die Kühe auf dem Betrieb Petcu erhalten auch draußen eine TMR, die sich vor allem aus Maissilage und Luzerneheu sowie Getreide- und Sojaschrot zusammensetzt. Auch Biertreber aus der nahe gelegenen Brauerei wird als Futter genutzt. © Fritz Fleege
Milchtankstelle
Diese Milchtankstelle auf der Petcu-Farm mit 500 Kühen plus Nachzucht wird von Besuchern aus Bukarest gern in Anspruch genommen. © Fritz Fleege
Kühe im Stall
Bereits 1972 kamen auf dem Betrieb Agrimat Matca die ersten Holsteinkühe aus Dänemark. Sie dienten als Grundlage für den Herdenaufbau. Im vergangenen Jahr gaben die Kühe im Durchschnitt 11.832 kg Milch, die höchste Herdenleistung in Rumänien. © Fritz Fleege
Kühe am Futtertisch
Eines der modernsten Agrarunternehmen in Rumänien ist Agrimat Matca. Dort werden etwa 1.050 Rinder, darunter 400 Milchkühe, gehalten. © Fritz Fleege
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