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Milchproduktion

Milchanlieferung leicht über dem Vorjahresniveau

von , am
19.02.2010

Wien - Die Milchanlieferung der österreichischen Bauern an die Molkereien lag im Januar 2010 um 0,7 Prozent über dem Vorjahresniveau, im Dezember wurde die Vorjahreslinie noch um 0,3 Prozent unterschritten.

© Paul-Georg Meister/pixelio

Insgesamt wurde laut Berechnungen der Agrarmarkt Austria seit Beginn des Quotenjahres (April 2009 bis Januar 2010) eine Anlieferung von 2.249.622 Tonnen verzeichnet, damit bewegte sich die Menge ziemlich exakt auf dem Vorjahresniveau.

Ob beziehungsweise wie stark die Anlieferungsquoten heuer überschritten werden, lässt sich noch nicht exakt abschätzen. Im abgelaufenen Qu otenjahr 2008/09 ergab sich laut AMA eine saldierte Überlieferung von rund 33.000 Tonnen und daraus resultierend eine Zusatzabgabe von etwa 9,2 Millionen Euro.

Diesmal dürfte diese Abgabe geringer ausfallen, auch deshalb, weil der Fettgehalt der angelieferten Rohmilch seit April 2009 etwas geringer als im Vorjahr ausfällt und der Fettkorrekturfaktor im Rahmen des Health Checks verringert wurde. Entscheidend für die Zusatzabgabe wird jedoch die Anlieferung bis Ende März 2010 sein, geben die Milchexperten zu bedenken.

Deutschland: Quote zu 99,1 Prozent ausgeschöpft

In Deutschland ist die Ausnutzung der Anlieferungsreferenzmengen im fortschreitenden Quotenjahr 2009/10 zuletzt weiter gestiegen. Nach einer von der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) erstellten vorläufigen Bilanz wurde die anteilige Quote im Zeitraum April bis Dezember 2009 zu 99,1 Prozent ausgeschöpft. In den ersten neun Monaten des Quotenjahres erreichte die Milchanlieferung der deutschen Erzeuger rund 21,2 Millionen Tonnen Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Zuwachs um 4,2 Tonnen. (aiz)

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