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Milchproduktion

Milchbauern blicken auf zwiespältiges Jahr 2014 zurück

dbv/bs
am
01.01.2015

Stark schwankende Auszahlungspreise, Russlands Importverbot und die Rekordsuperabgabe - das war das Jahr 2014 der Milchbauern.

Die Milchbauern blicken auf ein zwiespältiges Jahr 2014 zurück: Die ersten Monate waren geprägt von hohen Milchauszahlungspreisen um die 40 Cent je Kilogramm.
 
Schon im zweiten Quartal 2014 fand eine deutliche Preiskorrektur statt, die sich bis zum Jahreswechsel fortgesetzt hat, sodass aktuell einige Molkereien nur noch etwa 30 Cent für den Liter bezahlen.
 
 
Auch wenn die globalen Rahmenbedingungen wie eine stetig wachsende Nachfrage nach Milchprodukten und eine Ausweitung des internationalen Handels weiterhin gegeben sind, so hat das Embargo Russlands als wichtige Exportdestination die europäische und damit auch die deutsche Milchwirtschaft hart getroffen. Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel machte sich diese Marktschwäche zunutze, senkte deutlich die Verkaufspreise und setzte damit den Milchauszahlungspreis für die Bauern weiter unter Druck.
Die Rekordsuperabgabe in Höhe von 164 Millionen Euro, die die deutschen Milchbauern an die Brüsseler Haushaltskassen überweisen mussten, verschlechterte weiter die Stimmung bei den Milchbauern. Eine Besserung der aktuellen Situation auf dem Milchmarkt erwarten Experten erst für die zweite Hälfte des Jahres 2015.

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