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Aus der Wirtschaft

Milchkrise: DeLaval drosselt Produktion

© landpixel
von , am
29.09.2015

Die derzeitige Krise der Milchwirtschaft macht sich jetzt auch beim Maschinenhersteller DeLaval bemerkbar. Die Fabrik im schwedischen Tumba wird auf unbestimmte Zeit nur noch vier Tage pro Woche produzieren.

Die DeLaval Fabrik im schwedischen Tumba kürzt die Produktionwoche aktuell um einen Tag. © DeLaval
Der schwedische Hersteller DeLaval produziert Technik im Bereich Milchwirtschaft und Hofinnenwirtschaft. Nun schließt die Fabrik in Tumba bei Stockholm ab dem 01. Oktober für einen zusätzlichen Tag die Pforten.
 
Es wird somit nur noch vier Tage die Woche produziert, wie das Landwirtschaftsmagazin Lantbrukets Affärstidning (ATL) berichtet.

Kunden befinden sich in schwieriger Situation

Alle Mitarbeiter werden an den Freitagen beurlaubt. Wie die Lohnregelung in diesem Fall aussehen wird, wollte das Unternehmen nicht öffentlich machen, so ATL.
 
DeLavals Pressesprecher Lars Johansson teilte mit: "Unsere Kunden in Schweden und Europa haben es momentan - gelinde gesagt - schwer und wir werden unseren Produktionstakt deren Situation anpassen."
 

Ende der Drosselung unklar

Die Fabrik in Tumba ist bisher die erste, deren Produktion von der Milchkrise beeinträchtigt wird. Bis wann diese Regelung andauern soll, steht noch in den Sternen.
 
Johansson gibt gegenüber ATL an, vorerst einmal mit fünf bis sechs Monaten zu rechnen. "Aber keiner wäre glücklicher als wir, wenn man schon früher wieder mit einer normalen Produktion fortsetzen könnte", gesteht der Pressesprecher offen.
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