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Umfrageergebnis

Milchkrise: Landwirte investieren immer weniger

Milchkühe im Mlekstand
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Anke Fritz, agrarheute
am
25.01.2017

Wie eine Umfrage zeigt, planen deutsche Milchviehhalter immer weniger Investitionen in Melkanlagen. Dabei halten sich vor allem kleinere Betriebe zurück.

Bei den deutschen Milchviehhaltern sinken die Investitionspläne in Melkanlagen. Im Jahr 2016 war dies ein Prozentsatz von 6,9 Prozent (%). Im Jahr 2015 waren dies nur noch 7,9 %. Der Melkroboter und die Fischgrat-Anlage sind dabei die Favoriten.

Das sind die Ergebnisse der repräsentativen und bundesweit durchgeführten Befragung von circa 12.000 Milchviehhaltern (ab 50 Stück Milchvieh) durch die AgriDirect Deutschland GmbH. Bei der telefonischen Nachfassung werden diverse Daten, wie z. B. der Besitz von und die Investitionsbereitschaft in Melktechnik, abgefragt.

Milchviehhalter mit 100 bis 200 Kühen wollen investieren

Es sind die Milchviehhalter mit 100 bis 200 Kühen, die die meisten Investitionspläne in Melkanlagen haben. Bei den kleineren Betrieben zeigen sich die wenigsten Investitionspläne; 3,9 % der Milchviehhalter mit 30 bis 50 Kühen und 5,3 % der Milchviehhalter mit 50 bis 70 Kühen wollen in eine Melkanlagen investieren.
 

Melkroboter ist der Favorit bei Landwirten

Bei den Milchviehhaltern, die in eine Melkanlage investieren wollen, wählen

  • 52,8 % einen Melkroboter
  • 18,0 % wollen eine Fischgrat-Anlage anschaffen und
  • 6,7 % bevorzugen einen Side-by-Side Stall
Mit Material von AgriDirect Deutschland GmbH

Fünf Melksysteme in Bildern

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