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Zeitumstellung

Milchkühe: Ohne Jetlag in die Sommerzeit

von , am
25.03.2016

In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. Moderne Melkroboter helfen, damit Milchkühen nicht das Euter zwickt.

Melken, wenn's gut gut: Mit Melkrobotern ist die Zeitumstellung kein Problem. © Mühlhausen/landpixel

Wenn am Sonntag die Uhr eine Stunde vorgestellt wird, müssen sich Menschen und Tiere erst einmal an den neuen Rhythmus gewöhnen. Mit der Umstellung auf die Sommer- und Winterzeit haben vor allem Kühe ein Problem. Ihre innere Uhr sagt ihnen, wann Melkzeit ist.

Deswegen sollten Melkzeiten nach und nach angepasst werden Die sensiblen Tiere können sich so besser an die Zeitumstellung gewöhnen.

Melkroboter: Technik erleichtert Zeitumstellung

Moderne Melkroboter erleichtern laut RLV die Zeitumstellung - für Kühe (und Landwirte). Nachdem der Roboter zu jeder Tages- und Nachzeit melken kann, spielt die Zeitumstellung für Kühe keine Rolle. Der Umstellungs-Jetlag bleibt aus.

Milchviehhalter blicken Zeitumstellung entspannt entgegen

Inzwischen melken 315 Betriebe in NRW mit einem automatischen Melksystem. Die meisten Melkroboter findet man im Kreis Kleve mit 62 Melkrobotern, berichtet der RLV.

Zahlreiche Milchviehhalter sehen nach RLV-Angaben die Zeitumstellung aber eher entspannt: Kleinere Schwankungen gebe es beispielsweise in Erntezeiten immer einmal.

Rinder gerettet: Feuer auf landwirtschaftlichen Betrieben

Am vergangenen Donnerstag stand im schleswig-holsteinischen Kehrsen ein Rinderzuchtbetrieb in Flammen. © Kreisfeuerwehrverband Hzgt. Lauenburg
In einem der zwei Viehställe war ein Brand ausgebrochen, meldet der Kreisfeuerwehrverband Herzogtum Lauenburg. © Kreisfeuerwehrverband Hzgt. Lauenburg
Die dort lebenden Rinder waren durch die große Hitze des sich schnell ausbreitenden Feuers unmittelbar bedroht. Sie wurden kurzer Hand auf eine der angrenzenden Weiden laufen gelassen und konnten so gerettet werden. © Kreisfeuerwehrverband Hzgt. Lauenburg
Neben den Gebäudeschäden wurde auch eine abgestellte Feldspritze Opfer der Flammen. Menschen und Tiere wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. © Kreisfeuerwehrverband Hzgt. Lauenburg
Im niedersächsischen Harpstedt kam es am Sonntagnacht auf einer Weide zu einem Strohballenbrand von rund 80 Rundballen, berichtet die Polizeiinspektion Delmenhorst. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein nahe gelegenes Wohnhaus verhindern. Hier Details zum Vorfall. © Polizeiinspektion Delmenhorst
Auch bei Pinneberg stand am Freitag eine circa 70m² große Stallung in Vollbrand, berichtet der Kreisfeuerwehrverband. © Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Mit schwerem Atemschutz und mithilfe des betroffenen Landwirtes, der die Arbeiten mit dem Frontlader eines Traktors unterstützte, konnte das Feuer gelöscht werden. Hier mehr dazu. © Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
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