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Analyse

Milchmenge schrumpft um 7,5 Prozent

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Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
21.04.2017

Im Februar 2017 haben die deutschen Landwirte 7,5 % weniger Milch an Molkereien geliefert als im vorigen Jahr. Damit ist der Abstand der Anlieferung zum Vorjahr im Februar wieder deutlich größer geworden.

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Besonders groß ist der Rückgang der Milchmenge weiterhin in den meisten ostdeutschen Ländern. Insgesamt war die Milchmenge der ostdeutschen Länder im Februar 10,5 % kleiner als im Jahr zuvor, wie Dr. Olaf Zinke vom agrarmanager analysiert.

In den alten Bundeländern war der Produktionsrückgang in Hessen/Rheinland-Pfalz mit 11,8 % mit Abstand am stärksten. Auch die Landwirte in den drei größten deutschen Produktionsländern Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben im Februar zwischen 5,4 % und 6,9 % weniger Milch angeliefert als im vorigen Jahr. Insgesamt war die Milchmenge der alten Bundeländer im Februar 6,7 % kleiner als im Jahr zuvor.

Für den Zeitraum Januar bis Februar 2017 war die Anlieferung (kumulativ) ebenfalls deutlich kleiner als im Vorjahr. Der Rückgang der Anlieferung gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum 2016 (Januar bis Februar) betrug nach den vorläufigen Daten des BLE etwa 6,0 Prozent. Gegenüber der Anlieferung aus dem Jahr 2015 ergibt sich immer noch ein Rückgang von 0,6 %.

Im Osten zwischen 8,1 % und 11,8 % weniger Milch

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Im Februar war die Milchmenge der ostdeutschen Länder 10,5 % kleiner als im Jahr zuvor. Allerdings bestehen auch zwischen den ostdeutschen Bundesländern beträchtliche Unterschiede in der Entwicklung der Anlieferungsmengen.

  • Aus Thüringen meldet man im Februar mit 11,8 % den größten Produktionseinbruch von allen neuen Bundeländern.
  • In Mecklenburg-Vorpommern lieferten die Landwirte immerhin 11,6 % weniger Milch an Molkereien als im vorigen Jahr und in Brandenburg beträgt der Rückgang 10,7 %.
  • In Sachsen war die Anlieferungsmenge im Februar 8,1 % kleiner als 2016 und Sachsen-Anhalt betrug der Rückstand 11,4 %.

Die vollständige Analyse der Milchmenge in allen Bundesländern lesen Sie beim agrarmanager.

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