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Milchmarkt

Milchpreis-Indikator steigt auf höchsten Wert seit 10 Jahren

Milch wird ausgegossen
© Gina Sanders/Fotolia
von , am
12.09.2017

Die finanzielle Verwertung der Milchprodukte hat sich im August 2017 weiter verbessert. Der Milchpreisindkator erreicht den höchsten Wert seit September 2007.

Das ist vierte Anstieg des Indikators hintereinander und zudem der höchste Wert seit September 2007. Damals erreichte der Indikator mit 43,52 Cent allerdings sein bisheriges Allzeithoch, das im August ebenfalls wieder erreicht wurde.

Allerdings sind die Milchpreise damals (2007) nur bis auf 41,0 Cent gestiegen und blieben damit rund 2,5 Cent unter der finanziellen Verwertung.

Den bislang höchsten Milchpreis gab es in Deutschland im November 2013 mit 42,5 Cent. Die finanzielle Milchverwertung erreichte zu diesem Termin jedoch nur einen Wert von 40,2 Cent und lag damit unter dem Milchpreis.

Steigende Butterpreise sind die Hauptursache

Hauptursache für den Anstieg des Milchpreisindikators sind die weiter gestiegenen Preise für Butter und für Käse. Dabei sind die für die Milchverwertung in Deutschland enorm wichtigen Käsepreise im August nicht mehr so kräftig gestiegen wie im Vormonat, befinden sich jedoch trotzdem auf dem höchsten Stand seit April 2014.

Außerdem setzte sich der Preisauftrieb bei Milchfett weiter fort. Die Butterpreise erreichten im August ein neues Allzeithoch. Die Notierungen für Vollmilchpulver sind nach dem leichten Rückgang im Vormonat, im August ebenfalls wieder gestiegen. Weiter zurückgegangen sind im August hingegen die Preise für Magermilchpulver. Hier ist jetzt das niedrigste Niveau seit April 2017 erreicht.

Die vollständige Analyse finden Sie auf der Seite des agrarmangers.

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