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Verwertungsmöglichkeiten

Milchpreis: Rohstoffwert Milch steigt deutlich

Milch wird ausgegossen
© Gina Sanders/Fotolia
von , am
07.06.2017

Der Rohstoffwert Milch legte nach dem Rückfall im April im Mai wieder zu. Um 3,4 Cent je Liter ging es nach oben. Der Erlös für Butter stieg ebenfalls stark.

Nach Berechnungen des ife-Instituts stieg der Kieler Rohstoffwert Milch im Mai um 3,4 Cent auf 33,2 Cent je Liter. Im April notierte der Rohstoffwert mit 29,8 Cent/kg für Milch ab Hof noch deutlich schwächer. In den beiden Vormonaten hatte es einen zweimaligen Rückgang um 1,5 Cent in der Bewertung gegeben.

Der Rohstoffwert zeigt die Tendenzen bei den Verwertungsmöglichkeiten der Milch an. Im Mai 2016 lag der Rohstoffwert für Milch (ab Hof) noch bei lediglich 20,3 Cent/kg.

Rohstoffwert: Butterwert steigt um 50 Cent/kg

  • Magermilchpulver erlöste im Mai im Schnitt 180,9 und lag damit ebenfalls deutlich über dem Vormonat April mit 169,2 Cent je Kilogramm.
  • Für die Butternotierung ging es mit plus 50 Cent wieder weiter aufwärts auf 469,0 Cent/kg. Der Fettwert lag bei 20,8 Cent/kg.

Kieler Rohstoffwert Milch für den Mai 2017

Mit Material von ife

Wiesenkämme: Aktuelle Schwadermodelle in der Übersicht

Claas-Einkreiselschwader
Bis vor rund 15 Jahren war auf vielen bäuerlichen Betrieben noch der Einkreiselschwader, wie hier von Claas, weit verbreitet. Sie sind heute als dreipunktangebaute Geräte oder gezogen mit hydraulisch aushebbarem Kreiselfahrwerk verfügbar. © Werkbild
Pöttinger-Seitenschwader
Einer Untersuchung von Pöttinger zufolge lohnt sich die Anschaffung eines Zweikreiselschwaders etwa ab einer jährlichen Einsatzfläche von rund 110 ha, was bei vier Schnitten einer Betriebsgröße von knapp 26 ha entspricht. © Werkbild
Fella-Mittelschwader
Bei Mittelschwadern, wie hier von Fella, ändert sich die Schwadbreite, indem man mechanisch oder hydromechanisch den Kreiselabstand verändert. Bis zu 3,90 m Kreisel-Durchmesser ist möglich. Dadurch sollen sie in puncto Schlagkraft ein wenig zu den wesentlich teureren Vierkreiselschwadern aufschließen. © Werkbild
Vicon-Wurmschwader
Im Segment der Seitenschwader unterscheidet man zwischen Bauformen mit zentralem Rahmen und Fahrwerk sowie diesen Band- bzw. Wurmschwadern ohne eigenes Fahrwerk. Wurm- und Bandschwader (hier Vicon) sind leichter, und man erreicht mit ihnen auch die kleinsten Ecken. Das Überfahren von Schwaden am Vorgewende ist mit Band- bzw. Wurmschwadern ohne separates Fahrwerk komplizierter. © Werkbild
Lely-Vierkreiselschwader
Bei Vierkreiselschwadern bietet der Markt eine breite Auswahl, wobei sich Ausstattung und vor allem das Einsatzgewicht gravierend unterscheiden können. Lely ist einer von vielen Anbietern. © Werkbild
Fendt Vierkreiselschwader
Der Kreiselantrieb erfolgt bei einigen Vierkreiselschwader-Modellen mittlerweile geteilt – hinten mechanisch, vorne hydraulisch. Der hydraulische Antrieb verursacht zusätzliches Gewicht (häufig wird ein eigener Ölhaushalt samt zapfwellengetriebener Ölpumpe mitgeführt), und erfordert einen höheren Leistungsbedarf vom Schlepper. © Werkbild
Krone-Sechskreiselschwader
Bei Profi-Maschinen im Sechskreiselsegment, wie sie unter anderem Krone anbietet, wird die Rechhöhe häufig schon elektrisch oder hydraulisch verstellt. In der Regel sind Schwader im Profi-Segment heute auch ISOBUS-konform und lassen sich, sowohl über Universalterminals als auch über (geeignete, also vor allem ausreichend große und ISOBUS-konforme) Traktorterminals bedienen. © Werkbild
Pickup-Schwader
Pickup-Bandschwader bzw. Merger sind eine Nische. Sie sind vor allem in empfindlichen Kulturen wie Luzerne oder Klee zu finden. Die Schwaden sind sauber und steinfrei. © Werkbild
Kammschwader
Auch Bandrechen- bzw. Kammschwader sind Nischen. Sie eignen sich gut für Heu oder für die Arbeit in Hanglagen mit leistungsschwächeren und leichten Spezialtraktoren.Die Vor- und Nachteile aller Schwader-Bauarten sowie eine komplette Marktübersicht mit allen Modellen, die aktuell am Markt verfügbar sind, finden Sie in der traction-Ausgabe März/April 2017. © Werkbild
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