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Milchmarkt

Milchpreise: Am Weltmarkt kosten Butter und Käse mehr

Emmentaler Käse
Josef Koch, dlz agrarmagazin
am
20.07.2017

Bei der aktuellen internationalen Handelsauktion für Milchprodukte kam es nur zu kleineren Preisverschiebungen. Der Handelsindex blieb nahezu stabil.

Erneut tendierte der Handelsindex bei der jüngsten Auktion der Handelsplattform GlobalDairyTrade (GDT) am 18. Juli nahezu stabil. So notierte der Durchschnittspreis über alle Milchprodukte mit 3.387 US-Dollar/t (2.925 €/t) zwar knapp 3 Prozent fester. Der Handelsindex legte aber nur 0,2 Prozent zu. Butter und Käse wurden dabei höher gehandelt, während Lactose un Magermilchpulver wieder leicht nachgaben.

Dabei wurden mit 26.688 t rund 7 Prozent weniger gehandelt als vor zwei Wochen. Die nächste GDT-Auktion am 1. August statt.

Milchfett bleibt knapp und teuer

Bei der internationalen Handelsauktion GDT am 18. Juli kletterten die Butterpreise über die 6.000 US-Dollar-Marke (6.004 €/t oder 5.184 €/t). Das war ein Plus von 3,4 Prozent gegenüber Anfang Juli.

Die Eiweißseite schwächelt aber international weiter. Die internationalen Preise für Magermilchpulver bei der GDT-Auktion erhielten am 18. Juli erneut einen Dämpfer. Auf Dollarbasis waren sie mit 2.024 US-Dollar/t (1.748 €/t) um 3,2 Prozent schwächer. Vollmilchpulver war indes mit 3.114 US-Dollar/t oder 2.689 €/t nur ganz leicht im Plus.

Die Preise für Käse (Cheddar) notierten bei der jüngsten internationalen GDT-Auktion wieder fester. Sie stiegen um 1,6 Prozent auf 4.112 US-Dollar/t oder auf 3.551 €/t an.

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Kalendermotiv Alpenmilk 2017
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