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Direktvermarktung

Milchtankstelle auf Rügen nicht rentabel

Milchtankstelle
am Freitag, 07.02.2020 - 11:00 (2 Kommentare)

Rügenmilch baut seine Milchtankstellen ab. Die Direktvermarktung der Milch lohnt sich nicht.

Auf der Homepage von Rügenmilch lässt es sich nachlesen: "Liebe Kunden, leider müssen wir aus betriebswirtschaftlichen Gründen die Direktvermarktung der Rügenmilch einstellen." Auf Rügen und in Stralsund wird es künftig keine frisch gezapfte Milch von den Jersey-Kühen des Landwirts Enno Tammling aus Wiek geben. Insgesamt acht Frischmilchautomaten standen für die Kunden bereit. Sie werden nun abgebaut. 

Der Milchviehhalter bedauert diesen Schritt sehr und bedankt sich für die nahezu 3-jährige Treue. Es sei ihm eine Herzensangelegenheit gewesen. Am Anfang sei der Andrang so groß gewesen, dass Kunden sogar Schlange standen. Noch im Laufe der Zeit ließ die Nachfrage nach. Die Kunden kauften wieder die günstigere Milch aus den Supermarktregalen, statt für die Milch der Jerseys 1,40 Euro pro Liter zu bezahlen.

Die Milch seiner 220 Jersey-Rinder liefert Enno Tammling von nun an nach Prenzlau in die Molkerei Uckermärker Milch, statt sie selbst zu vermarkten.

Mit Material von Homepage Rügenmilch, Nordkurier

Milchtankstellen: Einstieg in die Direktvermarktung

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