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Milchproduktion

Milchviehhalter investieren verstärkt in Melkroboter

von , am
02.05.2013

Fast die Hälfte der Landwirte, die 2012 in eine neue Melkanlage investierten, entschieden sich für einen Melkroboter. Gut ein Drittel wählte eine Fischgrätenmelkanlage.

Vorallem Betriebe mit 50 -70 Kühen entscheiden sich für einen Melkroboter. © landpixel
Rund 30 Prozent der Milchviehhalter in Deutschland, die zum Ende des Jahres 2011 planten, in eine neue Melkanlage zu investieren, haben diese Investition im vergangenen Jahr auch tatsächlich realisiert. Dabei entschieden sich 43 Prozent von ihnen für den Erwerb eines Melkroboters, wobei die Wahl am häufigsten auf die niederländische Marke Lely fiel. Gut ein Drittel investierte in eine Fischgrätenmelkanlage.
 
 
Dies sind aktuelle Ergebnisse aus dem sogenannten "ViehScanner", den das Marktforschungsunternehmen AgriDirect Deutschland GmbH jährlich bei deutschen Milchviehhaltern durchführt.

DeLaval macht das Rennen

Bei der Anschaffung einer neuen Melkanlage wählten die deutschen Milchviehhalter AgriDirect zufolge am häufigsten die Marke DeLaval. Mit 30 Prozent bleibe diese schwedische Marke der Konkurrenz einen Schritt voraus. Die niederländische Marke Lely liege jedoch im Konkurrenzstreit bei den Melkrobotern vorne.
Im Jahr 2011 waren von AgriDirect 1.400 Milchviehhalter ermittelt worden, die eine neue Melkanlage anschaffen wollten. Zum Ende des Jahres 2012 wurde mit der Wiederholung bei etwa 1.000 Milchviehhaltern ermittelt, ob sie diese Pläne auch tatsächlich realisiert hatten. Fast die Hälfte der betreffenden Milcherzeuger, die diese Investition noch nicht realisiert hatten, planen diese jedoch noch für die Zukunft.
 

Side-by-Side Melkstand

 
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