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Haltung und Mast

Minimale Abschläge für EU-Schlachtrinder

von , am
12.12.2011

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder haben sich an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union zuletzt leicht abgeschwächt.

Die Kurse für Schlachtfärsen verschlechterten sich in Deutschland um 0,6 Prozent. © Mühlhausen/landpixel
In der Woche zum 4. Dezember 2011 ermittelte die EU-Kommission einen Durchschnittspreis für Jungbullen der Handelsklasse R3 von 371,18 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Das waren 0,19 Euro oder 0,05 Prozent weniger als in der Vorwoche. Im Einzelnen sanken die Kurse in Deutschland um 1 Prozent und in Großbritannien um 0,5 Prozent.
 
Die spanischen Tierhalter verzeichneten dagegen stabile Preise. Ein leichtes Plus von 0,2 Prozent gab es in Polen und von 0,3 Prozent in Frankreich. Italienische Bullenmäster erhielten 0,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. In Belgien betrugen die Aufschläge sogar 0,7 Prozent und in Dänemark 1,3 Prozent.

Schlachtkuhmarkt: Abschläge von 0,9 Prozent

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 28. November bis 4. Dezember 2011).
Die Abschläge am Schlachtkuhmark fielen stärker als bei den Jungbullen aus. Kühe der Handelsklasse O3 kosteten in der Berichtswoche 277,43 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht das waren 2,66 Euro oder 0,9 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Kurse in Polen verringerten sich um 1 Prozent.
 
In Großbritannien und Deutschland gab es sogar Abschläge von 1,8 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent. Kleiner waren die Rückgänge in Belgien, Dänemark, Irland und Italien, wo die Notierungen um 0,2 Prozent bis 0,5 Prozent sanken. Gleichbleibende Kurse meldeten dagegen Spanien und Frankreich.

Abwärtstrend am Markt für Schlachtfärsen

Die Preise für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 fielen in der Berichtswoche um 0,22 Euro oder 0,1 Prozent auf 371,18 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Über zumindest stabile Preise konnten sich dabei Belgien, Spanien, Frankreich und Großbritannien freuen. Um 0,6 Prozent verschlechterten sich dagegen die Kurse in Deutschland. Polen meldete sogar ein Minus von 1,1 Prozent. Für italienische Tierhalter ging es dagegen um 1 Prozent nach oben. Dänische Betriebe konnten sich sogar über ein Plus von 1,8 Prozent freuen.
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