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Milchproduktion

Molkerei Arla will besser zahlen

© landpixel
von , am
24.04.2013

Das Molkereiunternehmen Arla Foods will die nächsten drei Jahre einen höheren Milchabnahmepreis als der Durchschnitt der sogenannten Peer Group zahlen.

Milchkrise: Die Auszahlung von 70 Prozent der Direktzahlungen und 85 Prozent der ELER-Mittel zur Förderung des ländlichen Raums soll auf den 16. Oktober 2015 vorgezogen werden. © Marco Barnebeck(Telemarco)/pixelio.de
Arla gab jetzt bekannt, dass das Unternehmen über einen Zeitraum von drei Jahren einen durchschnittlichen Milchabnahmepreis zahlen will, der drei bis fünf Prozent höher liege als der Durchschnitt der Peer Group (DMK, FrieslandCampina, Dariy Crest, Deutschland). Arlas Milchabnahmepreis lag nach eigenen Angaben bereits 2012 fünf Prozent über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen. Im direkten Vergleich mit der niederländischen Molkerei Friesland-Campina schneidet Arla jedoch etwas schlechter ab.
 
"Auch wenn es Friesland-Campina in den vergangenen drei Jahren gelungen ist, einen etwas höheren Milchabnahmepreis zu zahlen als Arla, hält uns das nicht von unserem Ziel ab, mindestens genauso gut zu werden", betont der stellvertretende Geschäftsführer von Arla, Povl Krogsgaard.

Peer Group: vergleichbare Unternehmen

Bei der Zusammenstellung der Peer Group habe der Arla-Aufsichtsrat genossenschaftlich organisierte Unternehmen von ähnlicher Größe ausgewählt, die teilweise auf den gleichen Märkten wie Arla tätig sind. Nach den Worten von Krogsgaard ist eine Bedingung für die Vergleichbarkeit, dass die Unternehmensdaten der Peer Group öffentlich verfügbar sind.
 
Folgende Unternehmen bilden die Peer Group:
  • Royal Friesland-Campina (RFC), Niederlande
  • Deutsches Milchkontor (DMK), Deutschland
  • Deutschland AMI (Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH) ohne DMK
  • Dairy Crest, Großbritannien

 

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